Schlagwortarchiv für: Padel Court

Die Schlägertypen - Der Padel-Podcast präsentiert von Padel-Point.

Die Welt um die Trendsportart Nr. 1 dreht sich zurzeit so schnell, dass kaum ein Hinterherkommen ist. In Deutschlands Padelszene ist gerade wieder so einiges los. Was genau Padel Deutschland bewegt erfahren wir in der neuen Padel Podcast-Folge.

Die Drei aus dem Podcast-Studio lassen Deutschlands größtes Padel-Turnier Revue passieren und halten hier einige Insights für uns bereit. Anfang Oktober gingen die ersten NRW Padel Open mit rund 200 Spielern an den Start.

Natürlich darf es bei der wachsenden Padel-Community auch nicht fehlen einen Blick auf den Padelmarkt zu werfen. Denn nicht nur bei den Spielern steht Padel derzeit hoch im Kurs. Auch durch viele neue Anbieter wird das Padel-Angebot erweitert.

Das Padelmagazin geht in die dritte Runde. Was die über 40 Seiten Padel Spezial zu bieten haben? Das verrät uns Clemens aus dem Redaktions-Studio, der uns einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des vielfältigen Padel-Contents liefert.

Dass das Thema Padel mittlerweile auch im Tennis-Kosmos präsent ist, zeigt ein Ausblick auf den Januar nächsten Jahres. Denn beim internationalen Tenniskongress des Deutschen Tennis Bunds steht Padel auf der Agenda. Zudem wird dort der mobile Padel Court der padelBOX zu finden sein. Um mehr darüber zu erfahren und nichts zu verpassen, musst du unbedingt reinhören.

Padel Deutschland, das geht!

 

Autor: Clemens Arning

Höre dir jetzt die aktuelle Folge vom Padel Podcast auf deiner Lieblingsplattform an

Der Podcast “Die Schlägertypen” wird unterstützt von Padel-Point und von link instinct mit Padelreporter Harry Flint. Du findest alle Folgen der Schlägertypen auch auf www.padel-point.de/podcast oder in deiner Lieblingsplattform für Podcasts:

👉 Spotify | Deezer | Podcast Addict | Podchaser | Player FM | Podcast Index | RSS Feed

Falls du Fragen oder Anregungen an die Schlägertypen hast, melde dich bei Clemens 💻.

Padel-Geschenke: Nicht nur unterm Tannenbaum zehn Volltreffer für Padel-Fans 

Auch wenn die Tage kürzer werden und Weihnachten schon bald wieder vor der Tür steht erfreut sich Padel in Deutschland einer enormen Verbreitung. Mit jedem zusätzlichen Court wächst auch die Teilnehmerzahl der Padel-Community. Und damit natürlich auch die Zahl derer, die sich – sei es zu Weihnachten oder einfach so – über Geschenke freuen, die mit dem neuen Hobby zu tun haben. Wir haben hier eine Auswahl an zehn Ausrüstungsteilen zusammengestellt, die jede Spielerin und jeder Spieler braucht und die den Spaß am Spiel erhöhen. Das Beste: Du findest die Tipps alle mit wenigen Klicks in unserem Shop. So werden sowohl Weihnachten wie auch die nächste Padel-Partie garantiert zum durchschlagenden Matchgewinn.  

Der Padelschläger als Geschenk: Darauf kommts an! 

Die Padel-Rackets, die von den großen Herstellern angeboten werden, sind nicht ganz so komplex in ihrer Verschiedenartigkeit wie beispielsweise Tennisschläger. Gleichwohl gibt es auch hier unterschiedliche Konzepte, die sich in der Hauptsache um den verwendeten Schaumstoff drehen, der im Racket-Kern verarbeitet ist. Den gibt es – ähnlich wie Tennisrahmen – entweder mit viel Komfort, guter Präzision und Kontrolle oder auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt. Entsprechend sind sie im Shop kategorisiert nach Einsteiger, Fortgeschritten, offensive Spieler, Experten. Dazu gibt es vier Gewichtsklassen. Du findest im Shop Modelle der klassischen Tennisschlägermarken wie Dunlop, Tecnifibre, HEAD, Babolat oder Wilson. Aber auch adidas ist mit etlichen Schlägern vertreten sowie reine Padel-Brands wie Black Crown. Du wirst übrigens feststellen, dass bei vielen Modellen keine unterschiedlichen Griffstärken zur Wahl stehen, da die meisten Hersteller eine Standard-Griffstärke verbauen. Die variierst du dann mit Textil-Griffbändern aus dem Zubehör-Programm, bis der Schläger zur Größe deiner Handfläche passt. Für jemanden, der schon ein paar Stunden auf dem Padel-Court verbracht hat, bist du mit einem Schläger für Fortgeschrittene auf dem richtigen Weg, hier findest Du eine reichhaltige Auswahl.  

Padelbälle: Das Klein- oder Zusatz-Geschenk für jeden Padel-Fan 

Padelschläger sind im Durchschnitt etwas teurer als Tennisschläger, die Padelbälle hingegen punkten durch günstigere Preise im Vergleich zum Tennisball und werden grundsätzlich in 3er Dosen angeboten. Padelbälle sind etwas leichter und minimal kleiner als Tennisbälle. Der entscheidende Unterschied ist allerdings, dass sie weniger Druck befüllt sind. Das macht sie softer und etwas langsamer, außerdem verschleißen sie nicht ganz so schnell wie Tennisbälle. Im Shop wirst du feststellen, dass auch hier die klassischen Tennismarken beinahe alle vertreten sind. Wenn du Bälle von Babolat, Wilson oder HEAD verschenkst, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Übrigens sind natürlich auch Padelbälle nicht ganz verschleißfrei. Als Faustregel gilt, nach etwa fünf bis acht Stunden eine neue Balldose aufzumachen, damit das Spiel dynamisch bleibt. Hier findest du unsere Auswahl an Premium-Padelbällen.  

Padel-Trainerstunde: Gewusst wie macht doppelt Spaß! 

Padel gilt als Sportart, die relativ einfach zu erlernen ist. Besonders Tennisspielerinnen und Tennisspieler tun sich leicht, auch auf dem Padel Court sehr schnell kontrollierte Bälle schlagen zu können. Wer allerdings noch nie einen Racket-Sport betrieben hat, der tut sich sehr viel leichter, wenn er in der Beginner-Phase für eine oder zwei Stunden einen Trainer hinzuzieht. Die meisten Padelanlagen können dir einen Trainer empfehlen, der die Grundtechniken vermittelt, die Regeln erklärt und Tipps für dein persönliches Spiel gibt. Verschenkt doch einfach einen Gutschein über eine Trainerstunde und du wirst sehen wie gut das bei jedem und jeder ankommt, die im Padel besser werden wollen. 

Padeltasche als Geschenk: Super sinnvolle Ausrüstung, weil Schlägerschutz 

Sie sehen in der Regel aus wie geschrumpfte Tennistaschen: Padeltaschen sind kleiner, aber prinzipiell mit ähnlichen Features versehen wie Tennistaschen. Sie verfügen über ein Schlägerfach, das dem Padel-Racket optimalen Schutz gibt. Zusätzlich gibt es geräumige Taschen für Bälle, Bekleidung, Getränke und Müsliriegel. Nur fürs Duschzeug wird es bei den gängigsten Padeltaschen etwas eng, da empfiehlt sich eventuell eine zweite Sporttasche. Die Padelschläger sehen zwar robust und unkaputtbar aus, aber sie sind ebenso Hightech-Sportgeräte wie andere Rackets und verdienen es, in einer gepolsterten Tasche transportiert zu werden. Erstaunlich ist bei den Padeltaschen die Markenvielfalt. Zwar sind auch hier die großen Tennis-Brands wie Wilson, HEAD, Babolat und adidas ausnahmslos vertreten, aber es gibt auch jede Menge Exoten. Marken wie Bullpadel, Drop Shot oder Royal Padel bieten schicke Extravaganz und äußerst sinnvolle Taschen-Features. Zu den sage und schreibe knapp 150 Padeltaschen in unserem Shop findest du gleich hier 

Padel-Dress: Sportliche Outfits für den Court und die Freizeit als Geschenk 

Wann immer sich eine neue Sportart zur Trendsportart entwickelt, stehen die Bekleidungshersteller schnell mit Kollektionen parat, die exakt für die neue Sportart entwickelt werden. Padel ist ja von den Bewegungsabläufen absolut mit Tennis vergleichbar und stellt dieselben Anforderungen an sportive Bekleidung: Wenig Gewicht, optimale Bewegungsfreiheit und unter Umständen feuchtigkeitsregulierend sollte die Bekleidung für den Padel Court sein. Und die gibt es in Hülle und Fülle bei uns im Shop: Von Tennis-Marken und reinen Padel-Marken haben wir knapp 5.000 Artikel im Shop. Da ist für jeden Padel-Typ und jede modische Ausrichtung etwas dabei. Hier geht’s zur Auswahl 

Geschenktipp schlechthin: Das erste Padel-Buch ist erschienen! 

Wer auch immer einem Hobby engagiert nachgeht, wird früher oder später ein Fachbuch oder einen Roman passend zum Hobby auf dem Gabentisch finden. So ist jetzt auch für Padel-Fans ein Buch erhältlich in dem Historie, Regeln, Technik und Tipps für ein besseres Spiel nachzulesen sind. Das Buch mit dem einprägsamen Titel „Padel“ wurde von den Padel-Koryphäen Cédric Carité und Alain Henry verfasst. Die Autoren sind Padel-Pioniere aus Frankreich und geben authentische Einblicke in die Trendsportart Padel. Das Buch ist gebunden (ca. 20 Euro) und findest du hier oder ist als E-Book (ca. 16 Euro) im bekannten stationären oder Online-Buchhandel zu bekommen.  

Padelschuhe als Geschenk: Schritt für Schritt zum Erfolg auf dem Court! 

Mit Sportschuhen ist das so eine Sache: Für mehr Leistung im Training und Wettkampf müssen die Schuhe natürlich sitzen „wie angegossen“. Daher empfiehlt sich ein Schuhgeschenk besonders, wenn du weißt, welche Marke der oder dem Beschenkten in welcher Größe normalerweise passt. Andernfalls bleibt natürlich die Retouren-Variante, also auf Verdacht bestellen und im Zweifel umtauschen. Wie auch immer: In unserem Shop findest du über 60 Paar reine Padelschuhe (in einer eigenen Rubrik). Aber für Padel eigenen sich auch beinahe alle regulären Tennisschuhe, was deine Auswahl mächtig erweitert. Fällt deine Geschenk-Wahl auf ein Tennisschuh-Modell, fährst du am besten mit der Klassifizierung Allcourtschuh, die bieten den optimalen Grip für die gängigsten Padel Court Oberflächen.

Padel-Ac­ces­soires und Griffbänder als Überraschung für Weihnachten oder zwischendurch 

Wenn es etwas eher kleines für den Gabentisch sein soll, wären typische Accessoires – allem voran Griffbänder – immer eine gute Wahl. Griffbänder sind für Padel-Fans vor allem daher so wichtig, weil die Schläger meist in Einheitsgriffstärken geliefert werden. Spielerinnen oder Spieler mit größeren Händen müssen dann durch Anbringen von Griffbändern nachregulieren. Die gängigen Griffbänder, wie sie beispielsweise bei uns im Shop zu finden sind, sollten nach etwa zehn Stunden auf dem Court gewechselt werden. Das heißt also, der fleißige Padel-Fan benötigt stets einen größeren Vorrat an Griffbändern. Neben Griffbändern sind auch Accessoires wie Schweiß- und Stirnbänder, lässige Schirmmützen oder Handtücher eine gute Idee für die Padeltasche.  

Padel zum Zuschauen als Geschenk: Padel- und Tennis-Abo von Sky 

Padel ist eine ungeheuer telegene Sportart – vor allem wenn die Profis zum Racket greifen. Der Bezahlsender Sky hat inzwischen einen eigenen Tennis-Channel gelauncht, der neben Profi-Tennis-Turnieren auch beinahe täglich Padel-Matches überträgt. Für echte Padel-Fans ist das derzeit die beste Option, regelmäßig Live-Matches im TV zu genießen – ein Geschenk der Extraklasse. 

Einfach Padel-Gutscheine verschenken: Für Courts, Turnierteilnahmen oder Padel-Point

Padel gehört ja nicht gerade zu den günstigsten Sportarten – auch wenn sich immer vier Spielerinnen und Spieler die Court-Gebühr teilen. Daher sind Gutscheine für Courts zu freiwählbaren Zeiten oder sogar die Vorkasse für einen Turnierteilnahme eine gute Idee für jeden Padel-Fan, der auch mal in den Wettkampf reinschnuppern möchte. Einfach bei der nächstgelegenen Padelanlage anrufen und einen Gutschein ordern. Ebenso smart ist natürlich ein Gutschein für unseren Padel-Shop bei Padel-Point. Das hat den Vorteil, dass die oder der Beschenkte selbst auswählen, die Größe bestimmen und Ausrüstung nach Belieben zusammenstellen können. Hier geht’s direkt zu den Gutscheinen für unseren Shop.  

 

Autor: Christian Bonk

Padel-Spezial auf über 40 Seiten im tennis MAGAZIN

Die Trendsportart verzeichnet 20 Millionen aktive Spielerinnen und Spieler weltweit: Padel erfreut sich einer zunehmenden Beliebtheit. Dass Padel gerade so richtig im Kommen ist, wird in der Dezember-Ausgabe des tennis MAGAZINs nochmals deutlich. Padel-Fans und alle, die es noch werden wollen, aufgepasst: Euch erwartet ein umfangreiches Padel-Spezial zum rasanten Aufstieg der Trendsportart.

Die pure Padel-Faszination

An Schweden ist aktuell kein Vorbeikommen, wenn es um den Padel-Sport geht. In dem Land, das bereits Tennis-Größen wie Björn Borg, Stefan Edberg und Jonas Björkman hervorgebracht hat, gibt es inzwischen mehr Padel Courts als Tennisplätze. Wir erfahren unter anderem, wieso das ganze Land das Padel-Fieber gepackt hat. On top gibt es exklusive Insights von Jonas Björkman, der 2015 ins Padel-Business einstieg und mittlerweile mehrere Padel-Anlagen betreibt.

Apropos Jonas Björkman, dieser steht im großen tennis MAGAZIN Interview Rede und Antwort rund um den Padel-Boom in seiner Heimat. Zusätzlich verrät er uns, wieso er sich so sicher ist, dass Roger Federer im Padel-Duell gegen ihn den Kürzeren ziehen würde.

Außerdem im Porträt das beste Duo, das Deutschland derzeit zu bieten hat: Johannes Lindmeyer und Matthias Wunner. Zwar steckt hierzulande der professionelle Padel-Sport noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen, doch die beiden wollen hoch hinaus. Sie nehmen uns mit auf ihren beschwerlichen Weg an die Spitze des deutschen Padel-Olymps.

Fazit: Neben Neuigkeiten aus der boomenden Padel-Welt, bietet das Heft auch exklusive Themen aus dem Bereich Tennis. Für jeden Racketsport-Interessierten genau das Richtige! Ihr wollt mehr über euren Lieblingssport wissen und up to date sein? Dann findet ihr hier die neusten Ausgaben des tennis MAGAZINs.

Tipp: Genau hinschauen lohnt sich. Im Heft findet ihr einen Rabattcode den ihr auf shop.padel-point.de einlösen könnt!

Ganzjähriger Padel-Spaß durch Indoor und Outdoor-Courts

Die diesjährige Padel-Sommersaison war äußerst ereignisreich. Es sind sehr viele zusätzliche Anlagen entstanden und die Padel-Familie wächst kontinuierlich. Erfreulicherweise halten sehr viele Betreiber von reinen Padel-Outdoor-Anlagen ihre Plätze auch über den Winter geöffnet. Und das aus gutem Grund: Die Kunstrasenfläche eines Padel Courts ist absolut witterungsbeständig und verliert auch in der kalten Jahreszeit keine ihrer Spieleigenschaften, solange es trocken ist. Außerdem ist der Padel Court ja von Glaswänden umgeben. Das heißt, selbst in den Wintermonaten ist der Platz windgeschützt. Dazu kommt, dass bei niedrigen Temperaturen und Sonnenschein die Sonneneinstrahlung durch die Glasflächen den Court aufwärmen und innerhalb der Glaswände für moderate Temperaturen sorgen. Ganz zu schweigen von den immer milder werdenden Wintern. Es ist also absolut möglich, bei Temperaturen im einstelligen Bereich outdoor Padel zu spielen. Am besten, du erkundigst dich bei den Anlagen in deiner Nähe, welche Courts ganzjährig geöffnet bleiben. Für ein Match in langer Sporthose und Trainingsjacke müsste es also an vielen Wintertagen bei uns reichen. 

Indoor-Padel-Courts sind noch selten in Deutschland  

Der Deutsche Padel Verband e. V. aktualisiert regelmäßig seine Übersicht mit den Padel-Anlagen in Deutschland, sortiert nach Bundesländern. Dabei werden nicht nur Anlagen oder Clubs aufgelistet, die Verbandsmitglied sind, sondern alle Padel-Anlagen, die sich beim Verband gemeldet haben. Die Liste der registrierten Padel-Anlagen findest du hier inklusive der Links zu den Webseiten der Anlagenbetreiber, da ist bestimmt auch eine in der Nähe dabei. Hier ist eine Übersicht der Städte, in denen du Indoor-Plätze buchen kannst: 

  • Filderstadt  
  • Mannheim 
  • Karlsruhe 
  • München Bavariapark 
  • München PadelCity 
  • Geretsried 
  • Würzburg 
  • Kirchheim 
  • Berlin Pawel Berlin 
  • Berlin Pawel FC 
  • Berlin We Are Padel 
  • Hamburg 
  • Wallau 
  • Osnabrück 
  • Braunschweig 
  • Bochum 
  • Dortmund 
  • Sternwede 
  • Werne 
  • Düsseldorf 
  • Kerpen 
  • Aidenhoven 
  • Ludwigshafen 
  • Leipzig 

… viele weitere Indoor-Anlagen sind derzeit im Bau.  

Tipps fürs Outdoor-Padel-Match im Winter: Ganzjährig Padel spielen  

  • Wenn Du einen milden Wintertag nutzt, um outdoor Padel zu spielen, solltest du darauf achten, dass die Scheiben des Courts nicht feucht oder beschlagen sind. Dann nehmen nämlich die Bälle sehr schnell die Feuchtigkeit auf, werden schwerer und springen nicht mehr zu kontrolliert ab. 
  • Vor einem Padel-Spiel bei Temperaturen im einstelligen Bereich solltest du dich unbedingt aufwärmen.  
  • Auch der Boden kann im Winter durch Morgentau oder Niederschlag der letzten Tage feuchter sein als im Sommer. Daher empfiehlt es sich auf jeden Fall, Ersatzbälle in der Tasche zu haben, falls sie nach und nach feucht werden.  

Last but not Least: Wenn du schicke Padelbekleidung suchst, die sich auch für kühlere Tage eignet, findest du hier alles, was du brauchst. 

 

Autor: Christian Bonk

Die Schlägertypen - Der Padel-Podcast präsentiert von Padel-Point.

Gerade stand sie noch für die deutschen Damen bei der Padel-WM in Dubai auf dem Court und jetzt ist sie schon in der neuen Podcast-Folge der Schlägertypen zu Gast. Gemeint ist die Padel-Nationalspielerin und absolute Leistungsträgerin im Team Corina Scholten. Sie nimmt uns gedanklich mit auf ihre Reise in den Wüstenstaat und liefert uns ganz frische Eindrücke von ihrer zweiten, sehr erfolgreichen WM. Das Nationalteam der Damen hat es vor allem ihr zu verdanken, dass die Reise nach Dubai ein voller Erfolg war, denn sie konnten sich nicht nur die direkte Qualifikation für die nächste WM sichern, sondern belegten auch einen beeindruckenden achten Platz.
Neben diesen spannenden Ereignissen, bekommen wir auch ein paar Einblicke in den Alltag und ihr Privatleben als deutsche Top-Athletin. Also unbedingt reinhören!

Zur Person Corina Scholten

Das Wort Rackesport-Experte sollte eigentlich in einem Atemzug mit dem Namen Corina Scholten genannt werden. Ein Blick auf ihre sportliche Karriere beweist, dass die 1981 geborene Weselerin nicht nur eine absolute Spitzensportlerin im Padel ist, sondern auch Tennis auf hohem Niveau beherrscht. So hat sie u.a. folgende Titel gewonnen bzw. Events teilgenommen:

  • Deutsche Padel-Mannschaftsmeisterin mit dem TC Weiden
  • Jeweils zwei Mal den 8. Platz bei der Padel-WM in Qatar (2021) und Dubai (2022) belegt
  • Bei Deutschlands größten Padel-Turnier, den NRW Padel Open 2022 die Mixed und Damen-Konkurrenz gewonnen
  • Und nicht zu vergessen: Team-Weltmeister U35 im Tennis 2019

Eins ist sicher: Corina ist eine richtige Schlägertypin 😉

Deutsche Padel-Nationalspielerin Corina Scholten

Deutsche Padel-Nationalspielerin Corina Scholten

Höre dir jetzt die aktuelle Folge vom Padel Podcast auf deiner Lieblingsplattform an

Der Podcast “Die Schlägertypen” wird unterstützt von Padel-Point und von link instinct mit Padelreporter Harry Flint. Du findest alle Folgen der Schlägertypen auch auf www.padel-point.de/podcast oder in deiner Lieblingsplattform für Podcasts:

👉 Spotify | Deezer | Podcast Addict | Podchaser | Player FM | Podcast Index | RSS Feed

Falls du Fragen oder Anregungen an die Schlägertypen hast, melde dich bei Clemens 💻.

Mein erstes Mal Padel - Report eines Tennisspielers

Madrid, Spanien. Zentrum des Landes, sowohl geographisch als auch politisch. Allerlei Touristen zieht es in die Stadt. Sei es, um die Attraktionen wie den Retiro-Park oder die Kunstsammlung des Prado auf der Checkliste abzuhaken; oder, um die kulinarische Vielfalt zu genießen: von frischen Calamari über zahllose Tapas-Variationen bis hin zu traditionellen Eintöpfen aus Rind, Hähnchen und Kartoffeln ist für jeden Geschmack etwas dabei. Auch viele Erasmus-Studenten machen sich jährlich mit dem Ziel auf, den Trubel in der Millionenstadt wenigstens für ein Semester hautnah mitzuerleben. Als Student aus Passau hat auch mich die Lust gepackt, aus dem Alltag der kleinstädtischen Idylle mit seinen verwinkelten Gässchen herauszubrechen. 

Tennis im Käfig

Gelandet bin ich dann doch an einem Campus in Fuenlabrada. Eine Stadt voller brauner Wohnblöcke, 20 Kilometer südlich von Madrid gelegen, mit noch weniger Leben als Passau in den Semesterferien, wenn nur noch einzelne bleiben, um nicht die Deadlines ihrer Hausarbeiten zu verpassen. Kurz nachdem ich begriffen habe, dass die Langeweile an jeder Ecke lauert, habe ich mich für einen Tenniskurs angemeldet. Nach den Vorlesungen direkt auf dem Campus zum Sport gehen, lautet mein Plan. Weit gefehlt. Das Tennistraining findet nicht in Fuenlabrada, sondern auf dem Campus in Alcorcón statt. Der einzige Unterschied zwischen Fuenlabrada und Alcorcón: Von Alcorcón aus sind es nur noch 13 Kilometer bis ins Zentrum von Madrid. Für mich heißt das 20 Minuten Zugfahrt, ein Umstieg inklusive und weitere zehn Gehminuten.  

Auf dem Campus von Alcorcón angekommen, ging für mich die Suche nach den Tennisplätzen los, denn das Areal ist riesig. Mehrere Rugbyfelder, Unigebäude und eine Parkanlage erstrecken sich über mehrere Kilometer. Hinter dem Clubhaus des Rugbyvereins wurde ich schließlich fündig. Dort standen zwei blaue Hartplätze statt den von mir erwarteten roten Sandplätzen, die es sonst so oft in Spanien gibt. Doch die Plätze lagen nicht direkt nebeneinander. Zwischen ihnen befanden sich vier weitere Tennisplätze. Bloß kleiner, umgeben von einer dunkelgrünen Mauer und der grüne Belag war sicherlich kein Beton, sondern erinnerte vielmehr an Kunstrasen vom Fußball. Auf einem der Plätze spielten vier Personen, eine Frau und drei Männer, aber nicht mit Tennisschlägern, sondern mit einem Spielgerät ohne Saiten, das eher so aussah, als ob man es im Urlaub mit an den Strand nimmt. Eine Person stellte sich vor mich, sodass ich die mir unbekannte Sportart nicht weiter beobachten konnte. Wie sich herausstellte, war es mein Tennistrainer, César. Der rund 1,80 Meter große Mann mit hellbraunem, dünnem Haar warf mir ein Lächeln zu und brachte mich zu meiner Trainingsgruppe. Bevor ich meinen Schläger auspackte, fragte ich César: „Wie heißt denn der Sport, der dort drüben gespielt wird?“ Die Antwort des Mittvierzigers: „Padel.“ Und sofort kam die Frage von César hinterhergeschossen, ob ich das etwa noch nie gespielt habe. Ich schüttelte nur mit dem Kopf. 

Padel-Erlebnis statt Tennistraining

Es sollten noch drei weitere Wochen vergehen, bis ich zum ersten Mal einen Padelschläger in der Hand hielt. Das Wetter ist an diesem Maitag untypisch für spanische Verhältnisse. Die Regentropfen prasseln nachmittags auf die Dächer der Vorlesungssäle, sodass man Probleme hat, die Dozenten zu verstehen. Ich bin mir sehr sicher, dass ich meine Tennissachen umsonst mit zur Uni genommen habe. Kurz bevor ich mich auf den Heimweg mache, vibriert mein Handy in meiner Hosentasche: César schreibt, dass die Plätze fast trocken sind und wir nach Alcorcón fahren sollen. Auf der Anlage angekommen, drückt mir César schmunzelnd einen Padelschläger in die Hand: Die Padel Courts können schon wieder bespielt werden, auf den Tennisplätzen ist es zu rutschig. Der Schläger wiegt trotz der geringeren Größe mehr als ein Tennisracket. Statt der Saiten sind Löcher in die Schlägerfläche eingelassen. Außerdem gibt ist er rahmenlos und besteht aus Schaum- und Kunststoff. Bevor man beginnt zu spielen, sollte man sich eine Schlaufe, die am Ende des Griffs befestigt ist, um das Handgelenk legen. „Aus Sicherheitsgründen“, sagt César. Die Designs der Padelschläger sehen so aus, als würden sie eher im Schaufenster eines Spieleladens stehen: neonfarbige, zackige Muster plus Markenlogo auf schwarzem Grund. Die Form ähnelt mit etwas Fantasie einem Paddel, daher der Name. 

César stellt mich auf eine Seite des Platzes zusammen mit Alberto, meinem Trainingspartner, der schon vor längerer Zeit die Uni verlassen hat. Uns gegenüber stehen César und Luis, der vierte im Bunde. Eine Regel wäre somit geklärt: Padel spielt man ausschließlich im Doppel. César erklärt mir alles, was ich sonst noch wissen muss. Gezählt wird wie im Tennis, aber serviert wird von unten, indem man den Ball zuerst auf den Boden tippt und nach dem Aufprall diagonal ins gegnerische Aufschlagsfeld bringt. Hinter dem Aufschlagsfeld ist mit drei Metern im Gegensatz zum Tennis nicht mehr viel Platz bis zur Wand. Der Ball darf höchstens einmal im eigenen Feld aufkommen. Es ist jedoch erlaubt, dass er danach die Wand berührt und man ihn, bevor er auf dem Boden aufkommt, per Volley zurückschlägt. Auch ist es möglich, nachdem der Ball den Boden berührt hat, ihn vorsätzlich an die Wand zu schlagen, um ihn so zu den Gegnern zurückzubefördern.  

Mit der Schlaufe um mein Handgelenk, als leidenschaftlicher Tennisspieler ein gewöhnungsbedürftiges Gefühl, fange ich an aufzuschlagen. Unglücklicherweise landet mein Ball im Netz. Es ist ungewohnt, dass der Ball niedriger springt. Das liegt am geringeren Luftdruck. Optisch lassen sich Padel- und Tennisbälle nicht voneinander unterscheiden. Auch der Ton irritiert. Statt des dumpfen Lauts beim Tennis, entfährt meinem Schläger ein heller Klang, ähnlich wie beim Tischtennis. Zweiter Aufschlag: dieses Mal mit Erfolg. Der Ballwechsel beginnt. Ich versuche zunächst den Ball, wie beim Tennis, direkt auf die andere Seite zu bringen. Die Wand mit einzubeziehen, fühlt sich unnatürlich an. Schnell merke ich, dass es ganz ohne nicht geht. Nach einigen Fehlversuchen spiele ich häufiger über die Bande, um so den Ballwechsel am Laufen zu halten. Nächster Lernfortschritt: Der Käfig, in dem man spielt, bietet einem tatsächlich mehr Lösungsmöglichkeiten. Die Rallies beim Padel dauern viel länger als im Tennismatch, weil viel mehr Bälle über die Wand gerettet werden können.

Mit meinen Tenniskollegen bin ich im normalen Training auf Augenhöhe. Beim Padel habe ich nicht den Hauch einer Chance. Das könnte daran liegen, dass Padel in Spanien Nationalsport ist. Es ist dort nach Fußball die beliebteste Sportart. Auf jedem öffentlichen Sportgelände in Madrid stehen mehrere Padelplätze, Spanier wachsen mit Padel auf. Langsam aber sicher entwickelt sich Padel zur Trendsportart in Europa, vor allem in Belgien und den Niederlanden erfährt es einen regelrechten Hype. Hoffentlich auch bald in Passau, dann ist der Weg nicht mehr so weit. 

Für Padel-Einsteiger: So glänzt du garantiert auf dem Court

Achtung: die noch junge, dynamische Sportart Padel ist auf dem Vormarsch. Es scheint so einfach, du gehst mit Freunden auf den Padel Court, leihst dir einen Schläger und schon könnt ihr ins Match starten. Doch obwohl Padel schnell und leicht zu erlernen ist, fehlt oft das Basiswissen für einen einwandfreien Start. Deshalb haben wir Tipps für dich, damit du dich von Beginn an geschickt anstellst!

Das Aufwärmen vor dem Match nicht vernachlässigen

Das oberste Gebot eines jeden Sportlers: das Aufwärmen. Wir vergessen😉 es gerne mal vor dem Sport, doch kann es den entscheidenden Unterschied ausmachen. Also nimm dir zehn Minuten Zeit für das Warm-up, bevor du auf den Court gehst. Du wärmst nicht nur deine Muskulatur auf und bringst deinen Kreislauf in Schwung, sondern beugst auch Verletzungen vor.

Den richtigen Padelschläger auswählen

Die stärkste Waffe beim Padel ist dein Schläger. Auf den ersten Blick scheint es nicht einfach zu sein, die perfekte Auswahl zu treffen. Abhängig von dem jeweiligen Spielniveau und -stil, variieren Eigenschaften, wie das Gewicht, die Schlägerform und die Balance. Mit den richtigen Informationen oder der richtigen Beratung, sollte es aber kein Problem sein den passenden Padelschläger zu finden. Gerade für Padel-Anfänger ist es maßgeblich für den Erfolg, einen Schläger zu wählen, der das Gefühl von Ballkontrolle und Sicherheit verleiht. Eine runde Schlägerform ist genau auf diese Faktoren zugeschnitten, der größere Sweet Spot mittig des Schlägers, verzeiht ungenaue Treffer.
Mehr Fakten über den perfekten Padelschläger für Einsteiger und drei Empfehlungen von uns, findest du hier. Oder schau direkt in unserem Padelshop vorbei und entdecke die komplette Vielfalt an Schlägern und Co.

Ein Teamplayer sein

Das Schöne am Padel ist doch, dass es ausschließlich im Team gespielt wird, also zwei gegen zwei. Euer Ziel ist es, gemeinsam das Netz abzudecken und keinen Ball durchzulassen. Stimme dich im Vorfeld mit deinem Doppelpartner ab, ob ihr euch auf der Einstands- oder Vorteilsseite wohler fühlt. Bleib auf deiner Seite und versuche immer wieder in deine Position zurückzukehren. So steht einem aufregenden Match mit langen, spektakulären Ballwechseln nichts mehr entgegen.

Die Bedeutung des Aufschlags nicht unterschätzen

Der Aufschlag gehört zu den absoluten Basics, deswegen könntest du vielleicht denken er sei weniger entscheidend, um punkten zu können. Doch falsch gedacht! Dein Aufschlag ist wohl das wichtigste Werkzeug im Match. Du hast die Chance mit deinem Doppelpartner ans Netz vorzurücken und aggressiv den Punkt zu bestimmen – durch Serve und Volley werden die Spiele gewonnen. Anderenfalls gibst du deinem Gegner die Chance euch unter Druck zu setzen. Achte darauf den Ball unterhalb der Höhe deiner Hüfte zu spielen, oberhalb der Hüfte gilt als Fehler und das kann schnell zum Doppelfehler führen. Übe regelmäßig deinen Aufschlag und lasse in Zukunft deinem Gegner bei deinem Aufschlag keine Chance mehr!

Ballkontrolle vor Power

Um auf dem Court glänzen zu können, braucht es kein überschwängliches Maß an Kraft, vielmehr spielt die Präzision eine tragende Rolle. Ein gut platzierter Ball vor die Füße deines Gegners ist häufig mehr wert als ein harter Ball genau auf den Schläger. Bevor du den Ball mit voller Wucht über das Netz hauen kannst, musst du dich erstmal in Geduld üben. Kontrolle ist hier der Schlüssel zum Erfolg. Es gilt ein Gefühl für den Ball zu erlangen, ihn konstant und sicher platzieren zu können, ehe du Geschwindigkeit mit ins Spiel bringen kannst.

Die Wände ins Spiel einbeziehen

Padel vereint Tennis und Squash. Der Court wird durch vier Wände eingegrenzt. Vor allem für Tennisspieler ist es ungewöhnlich, den Ball an sich vorbei, gegen die Wand fliegen zu lassen. Doch es ist genau das, was Padel so spannend macht – der Ball prallt gegen die Wand, springt ab und wechselt die Richtung. Es wird eine gewisse Zeit dauern, bis du ein Gefühl dafür bekommst, wie der Ball sich im Spiel mit der Wand verhält. In einigen Spielsituationen wird es nicht mehr möglich sein den Ball direkt anzunehmen, vor allem wenn er hinter die Aufschlaglinie fällt. Hier ist es ratsam, den Ball zuerst an die Wand prallen zu lassen, was dir etwas Zeit verschafft, ihn auf die gegnerische Seite zu bringen.

NRW Padel Open

Köln scheint sich mehr und mehr zum Padel-Dorado in Deutschland zu entwickeln. Das stellten die sehr gut besuchten „NRW Padel Open“ eindrucksvoll unter Beweis, die am langen Oktoberwochenende vom 1. bis 3. Oktober ausgetragen worden sind.  

Schon die Ankündigung des Turniers beeindruckte: Über 150 Spielerinnen und Spieler meldeten sich frühzeitig für Deutschlands bisher größtes Padel-Turnier an. Unter ihnen etliche bekannte Namen und Teilnehmer aus Spanien, Argentinien, Belgien, Italien und der Schweiz, die für eine inspirierende, internationale Atmosphäre während der drei Tage in Köln sorgten. 2.000 Euro wurden insgesamt als Preisgeld ausgelobt. In der Einsteiger-Konkurrenz ging es für die vielen Teilnehmer um die erste Wettkampferfahrung und wertvolle Ranglisten-Punkte. Als Veranstalter luden die drei NRW-Tennisverbände Mittelrhein, Niederrhein und Westfalen ein, weiter fungierten der Deutsche Tennis Bund (DTB) und padelBox als zusätzliche Institutionen im Veranstalter-Feld. Gespielt wurde auf der padelBox-Anlage in Köln-Weiden mit ihren acht Courts, umgeben von etlichen Ständen mit Angeboten fürs leibliche Wohl, Padel-Equipment und Informationen rund um Padel, Courtbau sowie Integration von Padel-Anlagen in Tennisvereine. Entdecke unsere große Auswahl an Padel Ausrüstung hier.

NRW Padel Open als ehrgeiziges Projekt „Großturnier“ ging voll und ganz auf 

Die drei Turniertage von Köln präsentieren sich im Nachhinein als Top-Veranstaltung für den Padel-Sport in Deutschland. Das bisher größte in Deutschland veranstaltete Turnier überzeugt nicht nur durch das riesige Teilnehmerfeld. Auch die 2.000 Euro Preisgeld sowie die zu vergebenen Ranglistenpunkte setzten Maßstäbe für den noch jungen Padel-Sport in Deutschland.  

Beim Turnier kamen die versierten „Padeleros“ ebenso auf ihre Kosten wie die Neulinge im Padel-Sport ohne Turniererfahrung. Von letzteren tummelten sich 58 Spielerinnen und Spieler im Teilnehmerfeld. Für die Prokategorie traten den Kampf um die 2.000 Euro Preisgeld sogar Nationalspielerinnen wie Corina Scholten und Patrica Grove gemeldet. Bei den Herren gab sich der deutsche Meister Oli Schmidt die Ehre und auch aus dem Profi-Tennislager war mit Antonia Lottner eine Topspielerin auf der Meldeliste.  

Cooles Rahmenprogramm beim Padel Turnier

Zwischen und neben den Courts hatten die Zuschauer Gelegenheit, Padel-Ausrüstung von WILSON und HEAD auszuprobieren und die Vereine, die abgesandte Funktionäre schickten, fanden am padelBox-Stand kompetente Beratung zu den Themen Courtbau und Vereinsintegration von Padel in einen Tennisverein. Die Atmosphäre war über die drei Turnier-Tage einfach phänomenal, sorgte nicht nur bei den Vertretern der Landesverbände und vom DTB für Begeisterung, sondern auch bei den zahlreichen Zuschauern. 

„Es war einfach ein fantastisches Wochenende. Tolle Matches, glückliche Teilnehmer und drei Tage Padel-Action von morgens bis abends. So wünscht man sich das natürlich“, kommentierte Organisator und padelBOX Geschäftsführer Richi Ströhl das Event.   

In den Pro-Herren- und Damen-Konkurrenzen konnten sich die Sieger bei den Herren über ein Preisgeld von 500 Euro und bei den Damen über 350 Euro freuen.
Hier die Ergebnisse des sportlichen Geschehens mit den Siegerpaarungen: 

Padel-Pro-Kategorie 

Herren: Panske/Mayer 

Damen: Scholten/Grove 

Herren 40: Schmidt/Lintermann 

Mixed: Scholten/Mann 

Padel-Amateur-Kategorie 

Herren: Kreus/Kremer 

Damen: Mann/Falk 

Mixed: Correa Merlassino/Tevez 

Fazit: Die NRW Padel Open haben bewiesen, dass Padel auch als Wettkampfsport absolut trendy ist. Es ist einerseits die lockere Atmosphäre, die Padel so erlebnisreich macht. Andererseits sind es die Dynamik und das Tempo beim Padel-Spiel, die für spektakuläre Szenen auf den Courts sorgen. Sowohl die Tennis-Landesverbände als auch der DTB und padelBox zeigten sich mit der Veranstaltung mehr als zufrieden. Alle Akteure waren sich einig, dass künftig neben dem nun „gesetzten“ Turnier in Köln viele weiter in ganz Deutschland folgen werden. Mit inzwischen 170 Courts auf 80 Anlagen wächst die Infrastruktur langsam aber stetig – und wöchentlich kommen Courts hinzu. Das sind beste Voraussetzungen für eine künftig lebhafte Turnier-Landschaft in Deutschland.   

 

Die Schlägertypen - Der Padel-Podcast präsentiert von Padel-Point.

Eine neue Folge der Schlägertypen ist online! In der neuen Padel Podcast-Folge schauen die Pioniere, was grade so in der Padel-Welt passiert. Und das ist so einiges! Patrick, Richi und Harry resümieren, wie die erste Padel-Roadshow verlief. Es gibt nicht nur lehrreiche Erkenntnisse, sondern auch phänomenale Eindrücke von den Stationen im SC1880 Frankfurt, HTV Hannover, den Terra Wortmann Open und im Iphitos München.

Falls euer Verein oder Institution ebenfalls Teil der Roadshow werden möchte, so schreibt gerne eine Anfrage an die padelBOX.

Doch die Roadshow ist nicht das einzige Thema der neuen Podcast-Folge. Es geht auch um Jürgen Klopp, der Anfang des Jahres gemeinsam mit Wilson seinen eigenen Padel-Schläger raus gebracht hat und somit für viel Aufsehen gesorgt hat.

Außerdem geht es um Qatar. Aber nicht um die anstehende Fußball-WM im Winter, sondern um die neue Padelprofi-Liga. Und ganz nebenbei lassen Patrick und Richi auch noch fallen, dass es bald die vierte Padel-Location in NRW geben wird. Also hört rein!

 

Höre dir jetzt die aktuelle Folge vom Padel Podcast auf deiner Lieblingsplattform an

Der Podcast “Die Schlägertypen” wird unterstützt von Padel-Point und von link instinct mit Padelreporter Harry Flint. Du findest alle Folgen der Schlägertypen auch auf www.padel-point.de/podcast oder in deiner Lieblingsplattform für Podcasts:

👉 Spotify | Deezer | Podcast Addict | Podchaser | Player FM | Podcast Index | RSS Feed

Falls du Fragen oder Anregungen an die Schlägertypen hast, melde dich bei Clemens 💻.

Padel und Tennis

Der Padel-Boom in ganz Europa hält an. Courts sprießen nur so aus dem Boden und Padel – vor allem die Turniere der Profis – nimmt immer mehr Raum in der öffentlichen Wahrnehmung ein. Immer wieder wird auf die Ähnlichkeit von Padel mit Tennis hingewiesen. Aber es gibt auch gravierende Unterschiede.

Padel und Tennis: Ein Sportart-Bruder-Paar

Landläufig wird Padel oft als „kleiner Bruder des Tennis“ bezeichnet, was der Trendsportart aber nur bedingt gerecht wird. Auch die Interpretation als „Mischung aus Squash und Tennis“ trifft den Sachverhalt nicht präzise, denn es handelt sich um völlig eigenständige Sportarten.

Die Gemeinsamkeiten sind die Zählweise, die der beim Tennis absolut identisch ist und die Tatsache, dass mit leicht modifizierten Tennisbällen gespielt wird. Außerdem sind beim Padel die Grundschläge, als Vor- und Rückhand und das Volleyspiel ähnlich den Schlägen beim Tennis. Wer also gut Tennis spielt, trifft auch den Padel-Ball und umgekehrt. Aber weder ist ein sehr guter Padel-Spieler automatisch ein Tennis-Crack noch spielt der Tennisprofi sofort wettbewerbsfähig Padel.

Padel vs Tennis: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Unterschiede zwischen Padel und Tennis beginnen beim Spielfeld und reichen über die Ausrüstung bis zur Spielweise. Der wichtigste Unterschied ist vermutlich, dass es im Padel keinen „Einzelwettbewerb“ gibt, Padel wird grundsätzlich als Doppel, also vier gegen vier gespielt. Hier die weiteren wesentlichen Unterscheidungsmerkmale:

Die Courts: Mit und ohne Glas, mit und ohne Auslauf

Wer zum ersten Mal auf einem Padel-Court steht, kann den Unterschied sofort richtig spüren: Padel wird in einer Art Kasten gespielt, hinten und seitlich hinten weist der Padel-Court Glas- oder Kunststoffscheiben auf, die nicht nur das Spielfeld begrenzen, sondern auch ins Spiel integriert werden. Ein Tennisplatz misst 23,77 Meter x 10,97 Meter und hat hinter den Grundlinien etwa fünf Meter Auslauf, seitlich mindestens drei Meter. Das Tennis-Netz ist in der Mitte 91,4 Zentimeter hoch, an den Seiten sind 107 Zentimeter Höhe vorgeschrieben

Der Padel-Court misst exakt 20 x 10 Meter, Die Stirnwände haben eine Höhe von 4 Meter. An den Seitenwänden verringert sich diese Höhe nach ca. einem Meter auf 3 Meter Höhe.

Das Netz ist 10 Meter lang und hat in der Mitte eine Höhe von 0,88 Meter – am Rand darf das Netzt maximal 0,92 Meter hoch sein. Da liegt bereits ein gravierender Unterscheid für diejenigen, die den Bau eines Padel-Platzes in Erwägung ziehen: Die Fläche ist durch den nicht benötigten Auslauf deutlich kleiner als die für einen Tennisplatz. Daher können bei der Planung von Padel-Anlagen die Courts auch sehr eng nebeneinander angeordnet werden.

Padel-Rackets und Tennisschläger: Zwei vollkommen unterschiedliche Welten

Was die Schläger angeht, sind die Unterschiede zwischen Padel und Tennis gravierend. Es ist nicht mal im Ansatz daran zu denken, eine der Sportarten mit einem Schläger zu spielen, der für die andere bestimmt ist. Der Tennisschläger ist um die 68 Zentimeter lang, weist eine Schlagfläche von 97 bis 105 Inch auf und wiegt zwischen 260 (sehr leicht) und 340 (Profischläger) Gramm. Tennisrackets sind mit Saiten bespannt, die den Ball quasi nach dem Auftreffen aus der Schlägermitte herausbeschleunigen. Daher sind mit Tennisschlägern sehr hohe Ballgeschwindigkeiten (beim Profi-Aufschlag bis 240 Stundenkilometer) machbar.

Das Padel-Racket ist deutlich kürzer. Maximal 46 Zentimeter sind vorgeschrieben bei ebenfalls maximalen 26 Zentimeter Breite (an der breitesten Stelle). Die Voll-Kunststoff-Schläger wiegen zwischen 340 und 390 Gramm und weisen statt einer Bespannung eine durchgehend Schlagfläche auf, die aus dem Basisschlägermaterial besteht und mit durchgehenden Löchern perforiert ist. In der Regel ist am Griff des Padel-Schlägers eine Schlaufe angebracht, die grundsätzlich ums Handgelenk zu tragen ist, wenn man auf dem Court steht. Damit soll verhindert werden, dass einer der Mitspieler verletzt wird, sollte einem Akteur das Racket aus der Hand gleiten und sich selbstständig machen. Was auf den ersten Blick auffällt, sind auch die unterschiedlichen Preise für beide Racket-Typen. Obwohl der Tennisschläger filigraner erscheint und vermutlich mehr Aufwand bei der Herstellung verursacht, sind Padel-Rackets etwas teurer als Tennisschläger. Die Hersteller argumentieren dabei mit dem Einsatz von etwas teurerem Material beim Padel-Schläger-Bau.

Padel-Bälle: Zur größten Not geht auch der reguläre Tennisball

Die Padel-Bälle sind ebenso groß wie reguläre Tennisbälle, sind aber nicht so prall mit Luft gefüllt wie letztere. Sie entsprechen etwa den Bällen, die beim Tennis für Kids zwischen 6 und zwölf verwendet werden (Stage-Bälle). Aber zur Not machen sich auf dem Padel-Court auch Tennisbälle ganz gut, vor allem, wenn sie nicht frisch aus der Dose kommen. Vom Verband vorgeschrieben sind folgende Padel-Ball-Eigenschaften: Der Durchmesser beträgt zwischen 6,35 und 6,67 Zentimeter, das Gewicht liegt zwischen 56 und 59,4 Gramm. Beim Aufprall auf einen harten Boden aus einer Höhe von 2,54 Metern muss der zugelassene Padel-Ball eine Sprungkraft von 135-145 Zentimeter aufweisen. Im Gegensatz zu den Rackets sind Padel-Bälle etwas günstiger. Ein Wechsel auf neue Bälle sollte in beiden Sportarten nach spätestens fünf bis zehn Spielstunden erfolgen.

Unterschiede in der Schlagtechnik: Spin spielt beim Padel kaum eine Rolle

Schon die Bauweise des Schlägers limitiert beim Padel die Schlagvariationen. Während beim Tennis die dünne Besaitung sich tief in die Ballstruktur ein gräbt, prallt der Paddelball auf dem Brett von einer nahezu glatten Oberfläche ab. Damit ist begründet, dass beim Tennis Bälle mit Spin, also Vorwärts- oder Rückwärtsdrall, vor allem bei fortgeschrittener Spielweise wichtige Elemente des erfolgreichen Spiels sind. Mit dem Paddel Racket Vorwärtsdrall zu erzeugen, ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Allenfalls Slice-Schläge, bei denen der Ball mit angeschrägter Schlagfläche und einer Bewegung von oben nach unten getroffen wird, sind auch beim Padel üblich und wirksam.

Aufschlag, Stop und Lob: ähnlich und doch grundverschieden

Der Padel-Aufschlag erfolgt grundsätzlich „von unten“: Der Ball wird vom aufschlagenden Spieler einmal aufprallen gelassen und dann ins Aufschlagfeld schräg gegenüber geschlagen. Daher sind Asse, die beim Tennis vor allem in höheren Klassen zur Routine gehören, beim Padel eher die Ausnahme. Gleichwohl gibt es auch hier Aufschlagvarianten, um den Gegner schon beim Return in Bedrängnis zu bringen. Aber der Aufschlag hat insgesamt nicht die Bedeutung, wie es beim Tennis üblich ist. Auch beim Paddel gibt es den Stopp, also einen Ball der kurz hinter dem Netz aufkommt um den Gegner nach vorne zu locken. Aber auch der Stopp spielt beim Padel eine andere Rolle, da er selten zum direkten Punktgewinn führt. Das liegt natürlich daran, dass Padel grundsätzlich als Doppel gespielt wird und sich im Spielverlauf meistens einer der beiden Spieler in Netz-Nähe befindet.

Der Lob, der beim Tennis den ans Netz stürmenden Spieler überrascht und wieder Richtung Grundlinie jagen oder zum Smash zwingen soll, wird beim Padel völlig anders inszeniert. Hier sind sehr wirksame Schläge Lobs, die über die Gegner fliegen und dann in der Nähe der hinteren Scheibe im beinahe senkrechten Winkel aufkommen. Diese Bälle sind für die Kontrahenten nur sehr schwer zurückzuspielen. Das direkte Überspielen eines Netzspielers beim Padel führt kaum zum Erfolg, da der Lob ja nach dem Aufprall von der hinteren Glasscheibe wieder zurückprallt und relativ einfach weiter gespielt werden kann. Im Tennis hingegen ist ein gut gespielter Lob nur noch zu erwischen, wenn es dem überlobbten Spieler gelingt, den Ball einzuholen, um ihn dann zurückzuspielen.

Bekleidung und Schuhe: Da machen Padel und Tennis keinen Unterschied

So unterschiedlich die Schläger beider Sportarten sind, so einfach ist das Ausrüsten mit Bekleidung und Schuhen. Da sind nämlich kaum Unterschiede, also tun es fürs erste Padel-Match die Textilien und Schuhe, die normalerweise in der Tennistasche zu finden sind. Übrigens: Beinahe alle klassischen Tennismarken haben auch Padel-Bekleidung im Angebot. Aber es gibt darüber hinaus ein paar spezifische Padel-Marken, die mit besonders lässigen Styles daherkommen. Schau doch mal im Shop vorbei!