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Spannendes Turnierwochenende in Espelkamp: Nationalspielerinnnen und Nationspieler am Start

Das Wochenende vom 26. bis 27 August 2023 stand in der Kleinstadt Espelkamp ganz im Zeichen von erstklassigem Padel-Sport. Der Tennisverein Espelkamp gehört zu den Vereinspionieren mit eigen Padel-Courts in Deutschland. Das Turnier als Teil der Cupra German Padel Series wurde kurzerhand organisiert, nachdem in diesem Jahr die Padel-Courts drei und vier auf der TVE-Tennisanlage fertiggestellt werden konnten. Die beiden neuen Courts erlauben durch die großzügigen Freiflächen rundum auch spektakuläre Bälle, wie von außen wieder hineingespielte Schmetterball-Returns – höchste Zeit wurde es also für ein Hochkaräter-Turnier.

So konnten Hauptsponsor Cupra und das Veranstaltungsteam um Oliver Grau sich auf ein toll besetztes Teilnehmerfeld freuen – ebenso auf viele Zuschauer, denn Padel ist in Espelkamp weitaus mehr als eine Randsportart, die unter dem öffentlichen Radar läuft, im Gegenteil. Ausgeschrieben waren eine 250er Konkurrenz für Damen sowie dasselbe Klassement für die Herren im Amateurbereich. Dazu ein 1000er-Herren-Tableau, für das sich Nationalspieler und Lokalmatador Christian Böhnke eingetragen hatte, an seiner Seite Nick Merten, der ebenfalls regelmäßig das deutsche Nationaltrikot überstreift.

Enge Matches vor begeisterten Zuschauern

Die Vorrundenspiele wurden am Samstag ausgetragen, ebenso das mit Spannung erwartete Finale der Damen-Konkurrenz. Im Traumfinale standen sich in einem packenden Dreisatz-Match gleich vier Nationalspielerinnen gegenüber. Die Paarung Corina Scholten und Kathrin Bäcker konnte sich mit einem 6:4, 6:4 gegen die eigentlich favorisierten TVE-Spielerinnen Milla Blaschke und Chiara Kampschulte behaupten.
Das Herren 250er-Turnier entschieden ebenfalls zwei TVE-Athleten für sich. Oliver Grau und sein Partner Gunnar Hildebrand zeigten sich über drei spannende Sätze knapp überlegen und schlugen die Sulinger Paarung Pierre Neuse und Sven Plaumann.
Das Finale des Herren 1000er Wettbewerbs lieferte den Zuschauern einen echten Padel-Krimi, in dem sich die erwarteten Finalisten Christian Böhnke und Nick Merten dem starken Duo Lennart Samuelsen und Patrick Mayer gegenübersahen. 6:3, 3:6 und 7:5 lautete das Endergebnis aus Sicht von Samuelsen/Mayer.

v.l.n.r.: Gunnar Hildebrand, Oliver Grau, Sven Plaumann und Pierre Neuse

v.l.n.r.: Gunnar Hildebrand, Oliver Grau, Sven Plaumann und Pierre Neuse

Alle Ergebnisse sind auf der RankedIn-Turnierseite einzusehen.

Neben den rein sportlichen High-Lights wurde den Zuschauern ein reichhaltiges Rahmenprogramm geboten und eine Cocktailbar und Verpflegungsstationen schafften den passenden kulinarischen Rahmen. Interessiert zeigte sich auch die Landtagsabgeordnete Bianca Winkelmann, der Bundestagsabgeordnete Oliver Vogt sowie Espelkamps Bürgermeister Henning Vieker, die die Gelegenheit nutzten und mit Christian Böhnke ein paar Bälle geschlagen haben.

TV Espelkamp: Ein echter Padel-Pionier-Verein

Mit inzwischen vier Padel-Courts gehört der TV Espelkamp nicht nur zu den größten Vereins-Padel-Anlagen Deutschlands. Der TV-Espelkamp Vorstand hat bereits 2014 in die ersten beiden Padel-Courts auf der Tennisanlage des Clubs investiert. Bereits damals sah man das riesige Potenzial von Padel auch hier in Deutschland. Und inzwischen hat sich die damalige Hoffnung als absolut weise Entscheidung verifiziert. Während in vielen anderen Tennisvereinen die Mitgliederzahlen eher rückläufig sind, hat die zusätzliche Sportart Padel, die im normalen Vereins-Clubbeitrag enthalten ist, dem Verein viele neue Mitglieder zugeführt.

Autor: Christian Bonk

Training zu zweit auf dem Padel-Court: Teil 1

Beim Padel spielen grundsätzlich vier Spieler/innen auf dem Court, zumindest, wenn es um Punkte geht. Aber manchmal finden sich keine vier Spieler/innen zusammen oder man nutzt einen gebuchten Court gezielt, um zu zweit zu trainieren. Das ist in der Anfangsphase durchaus empfehlenswert, denn um sichere Schläge zu lernen, braucht es wie auch beim Tennis Routine und Sicherheit. Das stellt sich im Match natürlich kaum ein, weil der gemachte Punkt oder die vermiedenen Fehler im Vordergrund stehen.
Wir haben uns bei den Trainern der Padel Sportagentur Aywana danach erkundigt, welche Trainingsspiele für Anfänger zu zweit sinnvoll sind. Hier nun die Einführung mit Spielformen, die sich für diejenigen eignen, die den Ball schon sauber treffen, weil sie eventuell Erfahrung vom Tennis oder anderen Rückschlag-Sportarten mitbringen. Es handelt sich um Rhythmus-Übungen, die auch beim Einspielen vor einem Match in der Regel beim Aufwärmen Anwendung finden.

Grundsätzlich gilt für die Übungen, dass bei unterschiedlichen Positionen nach fünf Minuten gewechselt wird. Übungen mit gleicher Position beider dauen etwa zehn Minuten.

Slice-Schläge vor die Aufschlaglinie

Zum Warm machen sollte der Ball locker übers Netz geschlagen werden, so dass er einen Meter vor der Aufschlaglinie aufkommt und vom Partner locker nach dem Aufspringen wieder zurückgeschlagen wird. Tempo und Rhythmus entsprechen etwa dem Einspielen beim Tennis, es geht nicht darum, viel zu laufen, sondern den Schlagarm auf Temperatur zu bringen. Es empfiehlt sich übrigens (besonders für Tennisspieler) dabei ausschließlich mit dem Hammergriff und sowohl die Vorhand wie auch die Rückhand mit leichtem Slice zu spielen. Mit etwas Übung sollten Ballwechsel zustande kommen, bei denen jeder zehn Schläge macht, bevor ein Fehler passiert.

Grundschläge mit Bounce an der hinteren Glasscheibe

Bei der nächsten Übung wird die Scheibe mit einbezogen, gespielt werden Vor- und Rückhand idealerweise im Wechsel. Nun werden die Grundschläge leicht hinter die Aufschlaglinie platziert. So lässt der rückschlagende Spieler den Ball an der Scheibe abprallen, um ihn dann mit ähnlicher Länge zurückzuschlagen. Dazu empfiehlt sich auf einer Feldhälfte zu spielen, damit der Ball eher gerade von der Scheibe zurückspringt und dann in Hüfthöhe zurückgeschlagen wird. Wer hier Zehner-Ballwechsel zustande bekommt, hat bereits solide Grundschläge. Auch sollte der Slice als Schlag bevorzugt werden. Denn durch den Rückwärts- und Seitwärtsdrall ist er deutlich unangenehmer zurückzuspielen, als ein gerade geschlagener Vorhand- oder Rückhand-Schlag. Die schwierigere Variante zu dieser Übung ist dieselbe Übung mit Cross-Schlägen, wobei die Spieler diagonal zueinanderstehen, hierzu ist schon eine große Portion Sicherheit notwendig.

Volley-Grundschlag-Übung ohne und mit Scheibe

Bei der dritten Übung steht einer der Spieler etwa einen Meter vom Netz entfernt, sein Partner im gegenüber hinter der Aufschlaglinie, von wo er Grundschläge auf den Netzpartner ausführt. Dieser volliert zunächst wie bei Übung eins vor die Aufschlaglinie, der Partner lässt den Ball einmal aufspringen und spielt ihn sofort zurück. Funktioniert das beiderseits gut, wird die Glasscheibe mit eingebunden, wie bei der Übung zuvor mit den Grundschlägen. Der vollierte Ball landet nun also hinter der Aufschlaglinie. Der Volleyspieler trainiert dabei seine Präzision beim Volleyspiel, der Grundlinienspieler schult seine „Glaswand-Rückschlag-Technik“.

Lob-Übung mit Scheibe

Da der Lob ein so entscheidender Schlag im Padel ist, sollte auch er ins Zweier-Trainingsprogramm einfließen. Für die Ausgangsposition postiert sich ein Spieler einen Meter vor dem Netz, Spieler zwei steht im Gegenüber an der Grundlinie. Er überlobt den Netzspieler und rückt vor zum Netz. Der Rückschläger erläuft den Lob und spielt ihn seinerseits wieder als Lob über den aufgerückten Mitspieler. Beide versuchen, ihre Lobs so nah wie möglich an die Scheibe zu spielen. Dabei kann auch wunderbar trainiert werden, sehr eng an die Scheibe platzierte Lobs direkt über die Scheibe ins gegenüberliegende Feld zurückzuspielen. Dabei muss darauf geachtet werden, den Ball im spitzen Winkel gegen die Scheibe zu spielen, damit er eine Flugbahn annimmt, die für die Netzüberquerung ausreicht. Auch hier sind zehn kontrollierte Ballwechsel das gewünschte Ziel.

Match-Ausklang im „Cross-Modus“

Rechnet man für jede der beschriebenen Übungen etwa zehn Minuten ein, bleiben bei einer gebuchten Stunde noch 20 Minuten Spielzeit übrig. Die sollten dann für ein Match genutzt werden, in dem die geübten Elemente vorrangig gespielt werden. Dieses Match spielen die beiden Trainingspartner vorzugsweise diagonal. Also sind nur Bälle gültig, die im Feld schräg gegenüber auftreffen, generell eine spannende Spielvariante für zwei Spieler.

 

Autor: Christian Bonk

Taktik für besseres Padel-Spiel: Grundsätze des Stellungsspiels

Einer der großen Vorteile der Trendsportart Padel ist die Tatsache, dass ball-talentierte Sportlerinnen und Sportler recht schnell die Grundtechniken, also Grundschläge, Volleys und den Aufschlag sicher ausführen können. So sind auch die meisten Neulinge nach kurzer Zeit dazu in der Lage, Matches auszutragen und so erste Matchpraxis zu gewinnen. In den Erstlings-Matches wird das Stellungsspiel bei den meisten noch stark vom Prinzip Zufall geprägt. Viele kopieren einfach das Stellungsspiel, das sie vom Tennis beim Doppel kennen – prinzipiell ein Schritt in die richtige Richtung. Aber beim Padel sind ein paar Elemente des Stellungsspiels nicht ganz mit der Tennis-Taktik darzustellen. Hier also die Grundlagen des Stellungsspiels für erfolgreiches Agieren als Team auf dem Padel-Court:

Einstand- und Vorteil-Seite 

Wie beim Tennis entscheidet das Team vor dem Match, wer auf welcher Seite spielt, eine wichtige Entscheidung, denn sie wird im gesamten Spielverlauf nicht geändert. Wir sprechen sowohl beim Tennis wie auch beim Padel von der Einstand-Seite rechts und der Vorteil-Seite links. Während beim Tennis die (meist stärkere) Vorhand über die Seitenaufteilung entscheidet, ist beim Padel eher die Rückhand entscheidungsrelevant. Spielen beispielsweise im Tennis ein Rechts- und ein Linkshänder zusammen, werden Sie beide ihre starke Vorhand-Seite wählen, also spielt der Linkshänder automatisch auf der Vorteilseite (links). Anders fällt die Gewichtung beim Padel aus: Da auf schnelle Aufschläge die Slice-Rückhand den sichersten Return ermöglicht, würden ein Rechts- und ein Linkshänder sich genau anders positionieren als das Tennisteam: beide starken Vorhände würden eingesetzt, um die sensible Mitte abzudecken, und beide Rückhände decken die Courthälfte Richtung seitliche Glaswand ab. Zwei Rechts- beziehungsweise zwei Linkshänder sollten Ihre Entscheidung danach ausrichten, wer sich auf welcher Seite sicherer und wohler fühlt. Für die weitere Betrachtung nennen wir den Einstand-Seitenspieler Spieler A, den Vorteilsseiten-Spieler B.

Grundstellung beim Padel-Aufschlag

Der erste Aufschlag im Match wird durch einen Ballwechsel entschieden, bei dem der Ball eingespielt wird und von jedem Spieler mindestens einmal sanft geschlagen wird, bevor der Punkt ausgespielt wird. Das Team, das den Punkt gewinnt, entscheidet sich für Aufschlag oder Rückschlag. Das aufschlagende Team entscheidet, wer als Erster aufschlägt, diese Reihenfolge darf erst beim Beginn eines weiteren Satzes oder Match-Tiebreaks gewechselt werden. Grundsätzlich versucht das aufschlagende Team, mit dem Aufschlag gleich die Netzposition zu besetzen.

Aufschlag von der Vorteilsseite

Aufschlag von der Vorteilsseite

Nehmen wir an, Spieler A eröffnet das Match mit seinem Aufschlag. Er positioniert sich zum Service hinter der Aufschlaglinie auf der rechten Seite. Sein Partner steht etwa zwei Schritte vor dem Netz auf „seiner“ Vorteilsseite und wählt den Abstand zur seitlichen Glaswand so, dass er einen Longline-Return als Volley abfangen könnte. Mit dem Service schließt der Aufschläger auf die Höhe seines Partners ans Netz auf, orientiert sich jedoch etwas mehr zur Mittellinie. Denn sonst wäre die Mitte sehr offen für einen tödlichen Return des Rückschlägers. Schlägt Spieler A beim zweiten Punkt von der Vorteilsseite auf, bleibt sein Partner ebenfalls auf der Vorteilsseite in der Netzposition. Der Aufschläger schließt diagonal auf und positioniert sich auf Höhe seines Partners auf „seiner“ Einstand-Seite am Netz. So hat das aufschlagende Team sofort eine dominante Netzposition inne, um eventuell schon den Return mit einem gezielten Volley zum Punkt zu machen.

Grundstellung beim Rückschlag

Beide Rückschläger stehen auf Höhe der Aufschlag-Linie und decken ihre Court-Hälfte ab. Spielt der returnierende Spieler einen hohen Lob in Scheibennähe als Return, rücken beide idealerweise auf einer Linie Richtung Netz vor, denn es ist eine defensive Antwort zu erwarten. Gerät der Lob zu kurz, bleiben beide hinten und erwarten sehr wahrscheinlich einen Schmetterball.

Generelles Spielen auf einer Linie & das Winkelspiel im Padel

Die beste und daher stets anstrebsamste Position für erfolgreiche Padel-Spiel ist die Netzposition beider Spieler auf etwa einer Linie. Denn versierte Spielerinnen und Spieler erzielen den Großteil ihrer „Winner“ durch platzierte Volleys. Prinzipiell ist jeder Spieler immer für seine Seite verantwortlich. Wird ein Spieler überlobt, übernimmt er grundsätzlich das Zurückspielen des Balles, in dem er alleine nach hinten läuft, also die gemeinsame Linie verlässt. Sein Partner hat nun die Aufgabe, möglichst offene Stellen effektiv abzudecken. Fliegt der Lob beispielsweise über Spieler B ins hintere Eck des Spielfeldes, muss ich Spieler A schon darauf vorbereiten, die Mitte abzudecken, er orientiert sich also mehr Richtung Mittellinie, damit die Gegner nach der Lobentgegnung kein einfaches Spiel haben, indem sie einen flachen Ball durch die Mitte schlagen. Spieler B versucht, nach dem er den Lob zurückgespielt hat (idealerweise mit einem Gegen-Lob), wieder die Netzposition zu erreichen. Gelingt dies nicht, weil die Gegner inzwischen ihrerseits die Netzposition eingenommen haben und vermutlich ein Schmetterball zu erwarten ist, ziehen sich Spieler A und B auf einer Linie Richtung Aufschlaglinie zurück. Im Prinzip ähnelt das Bewegungsmuster einem „Scheibenwischer-Move“, das Team bewegt sich also auf gerade oder schräger Linie stets so, dass die Mitte gut abgedeckt ist. Denn – wie auch im Tennis – ist einer der schwersten und damit seltensten Schläge ein „Kurz-Cross“, daher liegt die Hauptverantwortung des gerade nicht aktiven Spielers in der Abdeckung der sensiblen Mitte.

Kommunikation: Wie überall auch im Padel-Team das A &O

Die Bewegungsmuster erfolgreicher Padel-Teams folgen grob dem oben geschilderten Muster. Allerdings ist Padel so variantenreich, dass regelmäßig Situationen auftauchen, bei denen durch schnelle Sprints oder spontane Richtungswechsel die Basisaufstellung durcheinandergerät. In diesem Fall ist es sinnvoll, das Spiel durch einen Lob zu beruhigen und sich die Zeit zu verschaffen, die Grundordnung wieder herzustellen. Darüber hinaus ist es hilfreich, im Ballwechsel miteinander zu kommunizieren. Entscheidet sich ein Spieler spontan, einen nicht klar zugeordneten Ball zu übernehmen, sollte er mit einem kurzen „Ich“ oder „meiner“ seinem Partner signalisieren, dass dieser nicht reagieren braucht, sondern die Zeit nutzen kann, um sich schnell so zu positionieren, dass er möglichst die größte Gefahrenstelle „dichtmacht“.

Hinweis: Wir werden hier im Blog regelmäßig Beiträge zu Taktik- und Technik- Fragen posten. Wenn euch ein Thema besonders interessiert, könnt ihr uns selbstverständlich gerne über Instagram Eure Fragen schicken. Wir lassen Sie dann von einem Profi für Euch beantworten.

Autor: Christian Bonk

German Padel Tour in Hamburg (c) Justus Fotos

Es war buchstäblich das bisher heißeste Wochenende in Hamburg: Vom 9. bis 11. Juni veranstaltete die German Padel Tour ein großes Turnier für Deutschlands beste Padel-Athleten. Der Generali Center Court war eigens dazu in der Actice City Arena in Hamburg aufgebaut worden. Gemeldet hatten beinahe alle Topathletinnen und Topathleten, die in Deutschland im Padel-Sport Rang und Namen haben. Neben den spannenden Wettbewerben der Damen- und Herren-Pro-Konkurrenzen konnten die interessierten Zuschauer auf den Neben-Courts einmal selbst zum Padel-Racket greifen und die Trendsportart ausprobieren. Von den Zuschauern und Padel-Neulingen wurden die Schnupperangebote gern angenommen, es wurden auch Trainings für Menschen mit Behinderung sowie ein Event für Schulklassen im Vorfeld des eigentlichen Turniers abgehalten. Padel-Point als Mitveranstalter war mit Infoständen und einem großen Sortiment an Padel-Ausrüstung vertreten.

Hochklassiges Teilnehmerfeld beim Padel Turnier in Hamburg

Die besten deutschen Padel-Teams füllten die Meldelisten, darunter deutsche Padel-Größen wie Johannes Lindmeyer und sein Partner Matthias Wunner, die bereits den GPT-Saisonauftakt beim Masters in Düsseldorf für sich entscheiden konnten. Auch Daniel Lingen und Vincent Jülich waren mit von der Partie und waren im Turnier-Feld an Nummer zwei gesetzt. Auch bei den Damen füllten die Meldeliste bekannte Namen: Die Paarung Chiara Kampschulte und Milia Blaschke waren ebenso anwesend wie Luciana Renic und Patricia Grove (beide im deutschen Nationalkader), die bereits zahlreiche Turniere für sich entscheiden konnten.

Hier die Resultate des GPT Tourstops in Hamburg

Sowohl die Halbfinalbegegnungen wie auch die beiden Finals wurden am dritten Turniertag Sonntags ausgetragen. Dabei zeichnete sich früh ab, dass beide Finalbegegnungen spannend und hochklassig verlaufen werden, da sowohl bei den Damen mit Liciana Renic und Patricia Grove wie beiden Herrenpaarungen im Finale Nationalmannschafts-Spielerinnen und -Spieler auf den Courts standen.

 

Halbfinale Damen:

Luciana Renic & Patricia Grove gegen Gwen Schmidt & Katrin Landsberg: 6:1, 6:3

Marie Pucas & Marieluise Trahn gegen Chiara Kampschulte & Milla Blaschke: 6:0, 6:0

Finale Damen:

Luciana Renic & Patricia Grove gegen Chiara Kampschulte & Milla Blaschke: 7:5, 6:4

Halbfinale Herren:

Johannes Lindmeyer & Matthias Wunner gegen Christian Böhnke & Lennart Samuelsen: 6:3, 6:2

Tobias Rauch & Christian Wiesner gegen Daniel Lingen & Vincent Jülich: 7:6, 7:6

Finale Herren:

Johannes Lindmeyer & Matthias Wunner gegen Daniel Lingen & Vincent Jülich: 4:6, 6:4, 10:8

 

Sowohl im Finale der Damen wie auch beim Herrenfinale wurde großer Padel-Sport geboten, was auch die Ergebnisse klar dokumentieren. Die beiden Turnier-Sieger-Teams erhielten für ihre gewonnenen Finalpartien je 1.250 Euro Siegprämie. Noch wertvoller empfanden die Turniersiegerinnen und -sieger allerdings die Wildcards, die sie zusätzlich für das World Padel Tour-Turnier in Düsseldorf mitnehmen durften.

Neben der sportlichen Klasse des Hamburger Padel-Events auf höchstem deutschen Niveau war für den Mitveranstalter Deutscher Tennis Bund (DTB) aber auch der Marketingeffekt herausragend, den die Veranstaltung für den Trendsport Padel mit sich brachte. Dazu DTB-Vizepräsident Dr. Sebastian Projahn: „Wir hatten drei Tage tolle Stimmung und zwei äußerst spannende und hochklassige Finalmatches – und das Wichtigste: Wir haben Padel bekannt und erlebbar gemacht. Menschen, die mit Padel vorher nichts zu tun hatten und den Schläger zum ersten Mal in der Hand hielten, wollten ihn gar nicht wieder weglegen. Dank der niedrigen Einstiegshürden hatten sie sofort Spaß und sind mit einem breiten Grinsen vom Platz gegangen.“

Der DTB hat sich für die kommenden beiden Jahr sehr viel vorgenommen, was die Weiterentwicklung von Padel angeht. Neben den dringend notwendigen Court-Neubauten in zahlreichen Tennisclubs will der DTB in den nächsten Monaten ein Konzept für die Trainerausbildung präsentieren. Darüber hinaus ist ein bundesweiter und zentral organisierter Ligabetrieb in Planung, der bereits im kommenden Jahr an den Start gehen soll.

 

Autor: Christian Bonk

Padel und Hockey: Zwei Sportarten nehmen Tuchfühlung auf

Der Siegeszug der Trendsportart Padel setzt sich mit unvermindertem Tempo fort. Nachdem schon etliche Tennisclubs und Tennisanlagen den immensen Vorteil erkannt haben, den in die Anlage integrierte Padel-Courts für das Clubleben haben, springen nun auch immer mehr Hockey-Clubs auf diesen Motivationszug auf. Sportarten, die prinzipiell mit Bällen und Schlägern praktiziert werden, ergänzen sich generell hervorragend. Entsprechend sinnvoll ist auch die Ergänzung von Padel beim Hockey-Sport. Beide Sportarten fordern von den Spielerinnen und Spielern schnelle, präzise Schlagbewegungen, ein gutes Auge für den Ball sowie sehr viel taktisches Geschick. Ein prominentes Beispiel für die geschickte Sportart-Verschmelzung ist der Hockeyclub aus Krefeld, der traditionell schon die Sportarten Hockey und Tennis anbietet: Der „Crefelder Tennis- und Hockeyclub“ hat unlängst drei Padel-Courts in seine Clubanlage integriert und profitiert nach Angaben der Vereinsführung schon jetzt spürbar von dieser Entscheidung. Bis zu 200 Neumitglieder verdankt der Traditionsverein der neuen Sportart. Das Faszinierende dabei: Nicht nur die langjährigen Mitglieder freuen sich über eine komplett neue Sportdisziplin im Verein. Viele der neuen Mitglieder, die durch Padel auf den Verein aufmerksam geworden sind, versuchen sich nach und nach auch in den beiden „Stammdisziplinen“ des Vereins. So profitieren alle Sparten von Mitgliedern, die sich sportlich weiterentwickeln wollen und durch Padel auch Interesse an Hockey und Tennis gewinnen.

Prominentes Beispiel: Hockey-Weltmeister Niklas Wellen als Padel-Botschafter

Im Crefelder Tennis- und Hockeyclub wird in jeder Beziehung erstklassiger Sport geboten. So ist der Verein auch mit einer Hockey-Bundesliga-Mannschaft in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten. Zum Team gehört auch der Weltmeister Niklas Wellen, der von der Trendsportart Padel absolut begeistert ist. Er greift neben den Hockey-Trainingseinheiten und Ligaspielen regelmäßig auch zum Padel-Racket. Padel ist in puncto Koordinations- und Bewegungsschulung ein erstklassiges Trainings-Supplement, von dem alle Hockey-Spieler/innen profitieren. Dazu macht das dynamische Spiel zwei gegen zwei unheimlich Spaß und wirkt sich auch konditionsfördernd aus.

Diesen Vorteil hat auch der Bremer Hockeyclub erkannt und vor kurzem zwei Padel-Courts auf seiner Anlage errichtet, die von einem Touchtennis-Court getrennt werden. Auch hier ist die Vereinsführung vom positiven Effekt angetan, denn die neue Sportart lockt viele potenzielle Neumitglieder auf die Bremer Sportanlage. Padel hat zudem angesichts der wärmer werdenden Winter den Vorteil, prinzipiell als Ganzjahres-Sportart betrieben werden zu können. Das ist auch für die bestehenden Mitglieder eines Hockey-Vereins ein Plus, weil so das ganze Jahr eine neue Sportart betrieben werden kann.

Das nächste Beispiel für eine „Sportarten-Symbiose“ aus Hockey und Padel ist der Hamburger Club an der Alster. Auch hier gehören inzwischen zwei Padel-Courts zur riesigen Sportanlage des traditionellen Hamburger Vereins. Mit sowohl einem Damen- wie einem Herren-Hockey-Team in der Bundesliga ist der Verein einer der bekanntesten Hockeyclubs Deutschlands. Aber auch Tennis wird hier seit Jahrzehnten großgeschrieben: Die Tennis Damen des DCADA spielen in der Tennis-Bundesliga und die erfolgreichste Herren-Mannschaft ist in der Regionalliga eingruppiert. Die beiden Padel-Courts sind über das clubeigene Buchungssystem auch von externen Spielerinnen und Spielern buchbar. So kommen über Padel immer wieder Neulinge auf die imposante Anlage des Hamburger Sportclubs. Auch hier zeigt sich eindrucksvoll, wie sinnvoll sich Hockey, Padel und Tennis ergänzen und Spielern der Einzel-Disziplinen ermöglichen, gemeinsam einen faszinierenden Sport zu erleben, der ungeheuer viel Spaß macht.

Der Deutsche Hockeyverband kooperiert mit padelBox

Inzwischen hat auch der Deutsche Hockey-Bund seine Leidenschaft für Padel entdeckt und mit einer Kampagne begonnen, seine Mitgliedervereine bei der Integration von Padel in die bestehenden Clubs zu unterstützen. Dazu wurde unlängst eine Beratungs-Kooperation mit padelBox geschlossen, um hier auf das nötige Know-how in Sachen Padel-Anlagenplanung- und -bau zugreifen zu können. Die Premium Hockey-Marke Reece wurde in die gemeinsame Initiative integriert und bietet nun auf einer eigenen Webseite Konzepte für Hockey-Vereine an, mit denen sich Padel-Pläne umsetzen lassen. Hier werden Vereine ganzheitlich beraten. Von der Planung und Finanzierung von eigenen Padel-Plätzen über Ausrüstung und Padel als Turniersport finden Vereinsfunktionäre der Hockey-Clubs hier alles, das sie für einen Start des eigenen Padel-Projektes benötigen.

 

Autor: Christian Bonk

GPT Tour Stop Ahlen

Eine rekordverdächtige Kulisse und mal wieder alle Top-Athleten im Teilnehmerfeld: Auch der GPT-Tourstop in Ahlen war wieder ein Padel-Event vom Feinsten. Mit anwesend waren beim vierten Turnier der GPT-Turnierserie BVB-Legenden und unzählige begeisterte Zuschauer, auch an den heimischen Bildschirmen.

Ausgetragen wurde das Turnier Nummer vier der GPT-Tour in der Anlage der padelBOX Ahlen und die Veranstalter konnten sich einmal mehr über eine außergewöhnlich gute Zuschauer-Resonanz freuen. Auch ein paar prominente Sportgrößen waren auf den Rängen rund um die vier Courts der Ahlener Padel-Anlage zu sehen. Beim vierten Turnier der exklusiven Serie hatten die Teilnehmer des Pro-Wettbewerbs letztmalig die Möglichkeit, Punkte für die Teilnahme am Masters-Turnier der Serie zu sammeln, das Ende März in Düsseldorf stattfinden wird. Gut und gerne 500 Zuschauer genossen Padel-Matches auf bestem deutschen Padel-Niveau in der Halle. Hinzu kamen noch einmal gut 25.000 Zuschauer, die die Übertragung von Spontent/Twitch am heimischen Fernseher genutzt haben, um beim Turnier dabei zu sein.

Auch bei der Ahlener Turnierauflage waren es wieder die Deutschen Meister sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren, die sich in den Final-Partien durchsetzen konnten. In der Damenkonkurrenz war das Duo Victoria Kurz/Denise Höfer von keiner der anderen Paarungen zu schlagen. Den Herren-Pro-Wettbewerb sicherte sich erneut das Team Johannes Lindmeyer/Matthias Wunner. Neben den jeweils 1.300 Euro Preisgeld für die beiden Finalsieger-Teams sind die beiden amtierenden Deutschen Meister-Teams das Maß aller Dinge für das GPT-Masters am 25. und 26. März in Düsseldorf. Wer sich noch eine der begehrten Plätze für das Turnier sichern will, findet hier alle wichtigen Informationen.

Beim ebenfalls voll ausgebuchten Turnierfeld der Amateure hatte eine echte Fußball-Legende gemeldet: Marcel Schmelzer, der in seiner aktiven Karriere als Profifußballer im Trikot des BVB ebenso Sportgeschichte geschrieben hat wie als 16-maliger Spieler der DFB-Auswahl, zeigte sich als äußerst gefährlicher Padel-Spieler und bekundete mit seiner Teilnahme seine neue sportliche Leidenschaft nach dem Ende der Profifußballer-Karriere.

Auch das Ahlener Padel-Turnier wurde von den dortigen padelBox-Location-Managern organisiert und durchgeführt. Laurenz Bussmann zeigte sich absolut zufrieden mit dem Event: „Es war aus unserer Sicht als Veranstalter äußerst erfreulich, was dieses Wochenende hier los war. Samstag und Sonntag war die Halle komplett voll mit Zuschauern, es gab unglaublich spannende Matches und gegen Schluss ging uns sogar das Bier aus“. Bussmann hob auch hervor, dass der Tour-Stop in Ahlen einmal mehr als beste Werbung für den Padel-Sport zu verstehen ist. Die noch junge Trendsportart gewinnt mit jedem Turnier neue Fans hinzu, so auch in Ahlen. Jede und jeder, die bei einem solchen Event die Matches der deutschen Elite verfolgen, greifen danach irgendwann garantiert selbst zum Padel-Racket und werden Teil der wachsenden Community.

Die Ergebnisse des GPT-Turniers in Ahlen auf einen Blick:

Herren-Pro-Turnier:

Platz 1: Johannes Lindmeyer/Matthias Wunner
Platz 2: Tade Jensen/Patrick Mayer
Platz 3: Vincent Jülich/Benjamin Fitzon
Platz4: Nick Merten/Yannik Mann

Damen Pro-Turnier:

Platz1: Victoria Kurz/Denise Höfer
Platz 2: Luciana Renic/Corina Scholten
Platz 3: Silke van den Berg/Roxana Wasielewski
Platz 4: Chiara Kampschulte/Milla Blaschke

Hier sind alle Ergebnisse einzusehen.

Wie schon bei den Vorgängerturnieren konnten die Pro-Athleten nicht nur hohe Preisgelder mit nach Hause nehmen. Es gab zudem wieder wichtige Punkte für GPT-Tour Rangliste. So konnten die Siegerpaarungen jeweils 1.000 Punkte gutmachen, die Finalisten sowohl bei den Herren wie auch bei den Damen bekamen 600 Punkte für die Turnierserie gutgeschrieben. Für die Halbfinalistinnen und Halbfinalisten gab es jeweils noch 300 Punkte. Diese Punkte gelten ausschließlich für die GPT-Turnierserie und berechtigen zur Teilnahme am Abschluss-Turnier. Diese Punkte haben keinen Einfluss auf die Platzierungen der Spielerinnen und Spieler auf der Deutschen Rangliste.

Padel Amateur-Wettbewerbe erfreulich gut

Auch in Ahlen waren wieder sehr viele Paarungen in den Amateur-Wettbewerben gemeldet. Bei den Herren gab es die Amateur-Wettbewerbe A und B mit jeweils 16 gemeldeten Teams. Im Herren B-Wettbewerb hatte auch Marcel Schmelzer gemeldet und belegte mit seinem Partner einen achtbaren achten Rang. Etwas weniger Beteiligung erfuhr der Damen-Amateur-Wettbewerb, bei dem fünf Teams gegeneinander antraten. Als Siegerinnen bei den Damen konnten sich Laura Hirsch/Katharina Hirsch durchsetzen, den Herren A-Wettbewerb entschieden Raoul Bücher/Jonas Müller für sich und die B-Konkurrenz der Herren ging an Leon Luckow/Tom Löhbrink.

Zuschauerrekord sowohl auf der Anlage wie auch an den Bildschirmen

Wieder hat der TV-Sender Spontent das Turnier in seinem Programm übertragen und über die beiden Wettkampftage etwa 25.000 Padel-Fans an den Bildschirmen erreicht.

Nächste Veranstaltungen:

  1. – 26. März, Finalturnier in Düsseldorf (zur Anmeldung geht’s hier)

Fazit: Der vierte Stop der GPT-Turnierserie in Ahlen hat die Veranstalter der Serie einmal mehr bestätigt. Padel hat das Zeug zur Sportart, die Massen begeistert. Nicht nur die vielen Zuschauer in der Halle, auch die Spontent-Einschaltquoten belegen eindeutig, dass gerade die jüngere Zuschauergruppe das schnelle Spiel zwischen den Glasscheiben als hoch attraktiv einschätzt. Wir werden an dieser Stelle natürlich ausführlich über das Masters-Turnier der GPT-Tour in Düsseldorf berichten.

 

Autor: Christian Bonk

German Padel Tour Werne

Bereits am kommenden Wochenende treffen sich die Padel-Fans schon wieder zum GPT Tourstop in Ahlen. Das letzte „Vorrunden-Turnier“ wird mit darüber entscheiden, wer bei den GPT Finals, die am 25. und 26. März in Düsseldorf ausgetragen werden, teilnehmen wird. Am 4. und 5. März heißt es beim vierten Tourstop der German Padel Tour in Ahlen “Letzte Ausfahrt zum Grand Final hosted by D.Sports in Düsseldorf”, so kündigt Veranstalter padelBox das Event an. Beim Turnier gibt es letztmalig die Gelegenheit für die Athletinnen und Athleten, sich für die großen GPT Finals in Düsseldorf zu qualifizieren und zum Teilnehmerfeld zu gehören, das um die GPT-Tour-Platzierungen kämpft.

Gespielt wird der GPT Tourstop Ahlen in der padelBox Ahlen im KO-System mit Nebenrunde. Die Anlage in Ahlen bietet fünf Courts sowie einen Single-Court. Das bisherige Teilnehmerfeld sowie die direkte Möglichkeit, sich für das Turnier noch anzumelden, findet ihr hier. Wie üblich werden alle Spiele wieder von SPONTENT live im TV übertragen: Alle Spiele im Livestream findet ihr hier.
Allen Teilnehmenden sind in jeder Konkurrenz so mindestens zwei Matches gesichert. Neben den Qualipunkten geht es in Ahlen auch wieder um ein Gesamtpreisgeld von 5.000 Euro. Jetzt steht schon fest, dass bei den Finals die deutsche Padel-Elite namhaft vertreten sein wird und dass die Zuschauer tolle Matches erwarten dürfen.

Stadtmeisterschaft Werne: Eine Padel-Hochburg Deutschlands im Aufwind

Die Stadt Werne mausert sich allmählich zu einer echten Padel-Hochburg Deutschlands. Hier finden Padel-Begeisterte nicht nur zwei tolle Padel-Anlagen (padelBox und Padel Base), sondern auch eine äußerst lebendige Padel-Szene. Werne bietet darüber hinaus auch internationalen Preisgeldturniere – wie bevorstehenden die Stadtmeisterschaften am 11. und 12. März, die auf der padelBox-Anlage in Werne ausgetragen wird. Das ist das erste Event seiner Art und die Veranstalter wollen mit der ersten Auflage der Stadtmeisterschaften einen jährlich wiederkehrenden Turnier-Termin im deutschen Padel-Wettkampkalender etablieren.

Der Meldeschluss für das Turnier ist der 5. März. Wer sich also noch für die Herrenkonkurrenz, das Damen-Tableau oder den Mixed-Wettbewerb anmelden möchte, muss sich beeilen. Erwartet wird die gesamte Padel-Elite aus der Region, um den begehrten Titel der Stadtmeisterin und des Stadtmeisters in Werne auszuspielen. Turnierstart ist Samstag um 10 Uhr, die letzten Spiele werden ab 18 Uhr gespielt. Sonntag beginnt das Turnier um 11 Uhr, die Halbfinal- und Finalspiele sind laut Spielplan gegen 15 Uhr angesetzt. Neben der Trophäe des Stadtmeisters von Werne erwarten die besten Padel-Spieler Padel-Gutscheine über 300 Euro sowie wertvolle Sachpreise – die Teilnahme lohnt sich in jeder Hinsicht.

 

Weitere Padel-Turnier-Termine:
24. bis 26. März, GPT-Finalturnier in Düsseldorf (zur Anmeldung geht’s hier)

Wer die German Padel Tour im TV verfolgen möchte, findet ein umfangreiches Programm bei den Sportenthusiasten des Streamingdienstes Spontent. Ebenso überträgt der Sender Sport Deutschland TV regelmäßig Padel-Turniere.

 

Autor: Christian Bonk

Padel im Urlaub: Padel-Camps und Padel-Reisen

Der Siegeszug der Trendsportart Padel setzt sich kontinuierlich fort. Immer mehr Padel-Fans wollen auch im Urlaub zum Racket greifen und ihren Lieblingssport bei angenehmen Temperaturen in traumhaften Resorts am Meer ausüben. Tennis-Point Reisen bietet exklusive Padelreisen an. Darüber hinaus lässt sich Padel natürlich auch in einen tennisorientierten Urlaub einbauen, um diesen sportlich noch vielfältiger zu gestalten. Viele klassische Tennisanlagen in den beliebtesten Tennis-Destinationen der Deutschen sind mittlerweile auch für Padel-Sportler ausgerüstet: Die Anzahl der Courts „neben“ den Tennis-Courts wächst stetig an.

In Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Patricio-Travel bieten wir beispielsweise in den Clubs Ali Bey Manavgat (Türkei), Ali Bey Resort Sorgun (Türkei), im Na Taconera Sport & Relax (Mallorca) sowie im Kalimera Kriti Hotel & Village Resort hervorragende Möglichkeiten an, Tennis-Ambitionen und Padel-Spaß miteinander zu kombinieren.

Nicola Geuer, Verantwortliche für das Thema Tennis- und Padelreisen bei der Tennis-Point GmbH,  berichtet über eine deutlich steigende Nachfrage nach vorab gebuchten Padel-Courts: „Wir erleben derzeit sowohl von deutschen Gästen wie auch von unseren ausländischen Reisenden eine verstärkte Nachfrage nach Padel-Buchungen schon vor dem Urlaubsantritt“. Demzufolge sind die noch eher begrenzten Kapazitäten in den oben genannten Anlagen inzwischen meist sehr schnell ausgeschöpft.

 

Padel Courts in Na Taconera

Padel Courts in Na Taconera

Zahlreiche Padel-Courts sind auf den Tennis-Anlagen geplant

Unsere Destinationen reagieren daher mit ehrgeizigen Court-Bauplänen. So sollen aus den bisherigen zwei Courts in Manavgat bis 2024 fünf werden. Dieselbe Anzahl an Padel-Courts sind bis 2024 auch in Mallorca und in der Anlage auf Kreta geplant. Auch die bei Tennis-Camp-Interessenten beliebte kroatische Anlage beim Bluesun Hotel Elaphusa in Bol auf der Insel Brač erhält bis zum nächsten Jahr Padel-Zuwachs in Form von fünf Padel-Courts.

Nicola Geuer: „Die Nachfrage ist derzeit so groß, dass unser Partner Patricio Travel in den kommenden Monaten sehr viele der Stamm-Tennislehrer auch zu Padel-Pros ausbilden. Wir rechnen damit, dass einerseits die Nachfrage nach reinen Padel-Reisen steigt. Aber auch der klassische Tennis-Reisende hat Padel als Trendsport längst für sich entdeckt und wir wollen möglichst vielen unserer Gäste die Chance geben, in ihrem Aktiv-Urlaub in Berührung mit dieser tollen Sportart zu kommen.“

Padel-Camp für den ultimativen Padel-Urlaub

Für echte Padel-Enthusiasten hat Tennis-Point gerade ein aktuelles Padel-Camp im Angebot, bei dem Padel den kompletten Tagesablauf im Urlaubsresort dominiert. Im oben beschriebenen Kalimera Kriti Hotel & Resort auf Kreta findet eine Padel-Intensiv-Woche mit mehreren Turnier-Optionen und freiem Spiel auf den Padel-Courts statt. Optional können die Reisenden ein Padel-Trainings-Package dazu buchen, das fünf Trainingseinheiten à 90 Minuten mit maximal acht Personen auf zwei Plätzen beinhaltet. Insgesamt bietet das Resort fünf Padel-Courts für unbegrenzten Spaß zwischen den Glaswänden.

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Autor: Christian Bonk

Der DTB zeigt Flagge: Padel rückt immer mehr in den Fokus des Verbandes

Bereits seit einem Jahr ist die Trendsportart Padel dem Deutschen Tennis Bund (DTB) offiziell als Verbandorganisation zugeordnet. Dieser sinnvolle Schritt beruht auf mehreren Säulen: Erstens ist Padel in vielerlei Hinsicht dem klassischen Tennis sehr ähnlich. Des Weiteren können Sportler, die Grundlagen des Tennis beherrschen, Padel in kürzester Zeit als spannende Alternative für sich erlernen. Für Tennisclubs ist die Integration von Padel-Courts auf der Tennisanlage eine hochattraktive Möglichkeit, auch künftig mehr Mitglieder für den Verein zu begeistern. Denn Padel spricht vor allem junge Sportinteressierte an, denen die Hürde, gleich mit Tennis zu beginnen, oftmals für zu hoch einschätzen. Padel hingegen bietet schnelle Erfolgserlebnisse und Spaß auf dem Court von Anfang an. Daher hat es sich der DTB zur Aufgabe gemacht, Tennisvereine bei ihren Padel-Projekten tatkräftig zu unterstützen. Am Beispiel des Tennisclubs Weiden lässt sich sehen, wie erfolgreich sich eine Integration von Padel-Courts auf der Tennisanlage buchstäblich rentieren kann. Nachdem in Weiden zwei Padel-Courts gebaut worden waren, hat sich die Mitgliederzahl des Clubs allein im vergangenen Jahr 2022 um 172 Mitglieder nach oben entwickelt.

Internationaler DTB-Kongress mit Startschuss für Padel-Offensive

Während des internationalen Tennis-Kongresses des DTB im Januar hatten über 1.000 Teilnehmende die Gelegenheit, sich intensiv über Padel zu informieren. Echte Padel-Prominenz veranschaulichte praktisch wie theoretisch, was Padel weltweit so attraktiv macht. In einem Showmatch zeigten Craig O’Shannessy, Dr. Philipp Born und Padel-Nationalspieler:innen Jonas Messerschmidt und Corina Scholten, wie action- und facettenreich Padel sein kann und standen im Anschluss für Fragen der Kongressteilnehmer zur Verfügung.

Der DTB hat auf seiner Webseite eine informative Rubrik eingerichtet, in der es ausschließlich um Padel geht. Bei den Beratungsthemen arbeitet der DTB, der inzwischen zwei eigene Referenten für Padel in sein Team integriert hat, mit der erfahrenen Sportagentur padelBOX zusammen. Die Padel-Pioniere von padelBOX betreiben im Großraum Köln vier eigenen Padelanlagen und sind gleichzeitig Ausrichter der aktuell laufenden German Padel Tour (GPT), wir berichteten.

Zur DTB-Padel-Initiative gehören vier Themenbereiche:

  • Aktive Beratung der Tennis-Landesverbände in Deutschland
  • Organisation von Padel als Wettkampf- und Liga-Sport
  • Organisation von Trainerausbildung und Fortbildungen
  • Lancierung von Projekten für reichweitenstarke Öffentlichkeitsarbeit

DTB-Initiative mit zahlreichen Aktionen in diesem Jahr

Nach dem Auftakt im Januar will der DTB in diesem Jahr mit zahlreichen Aktionen Padel noch populärer machen. Kern der Aktivitäten sind „Info & Play-Events“, bei denen beispielsweise mobile Courts in Tennisvereinen errichtet werden. So haben die Tennisclubs die Möglichkeit, ihren Mitgliedern und natürlich auch Nichtmitgliedern Padel hautnah zu präsentieren und erste Erfahrungen mit Padel unter dem eigenen Tennis-Dach zu machen. Bei Interesse können sich Tennisvereine direkt beim richtigen Ansprechpartner des DTB melden, um sich grundlegend über die Optionen zu informieren, die der DTB seinen Vereinen bietet.

Ein paar Grundlegende Infos zu Padel

  • Weltweit spielen über 18 Millionen Menschen regelmäßig Padel
  • In Deutschland gibt es zur Zeit 41 Anlagen, davon 40 in Tennisvereinen (laut DTB)
  • Insgesamt gibt es 130 Padel-Courts in Deutschland, davon 44 Indoor-Courts (laut DTB)

Der vom Beratungsunternehmen im vergangenen Jahr veröffentliche Global Padel Report sagt der Trendsportart wahrlich goldene Zeiten voraus. Die Studie kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. So hat sich laut der Studie die Zahl der neugebauten Courts in Europa seit 2016 verdreifacht und erreicht (Stand letztes Jahr) 27.000, was einem durchschnittlichen Jahreswachstum von etwa 20 Prozent entspricht. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass in den kommenden vier Jahren allein in Europa Investitionen in Höhe von bis zu 1 Milliarde Euro viele tausend Padel-Courts getätigt werden. Vor allem Deutschland, das in puncto Padel-Courts und aktive Spielende noch eine „Entwicklungsland“ ist, hält die Studie für das europäische Land mit dem größten Entwicklungspotenzial. Das liegt zum einen an der gut strukturierten Tennisbasis in Deutschland mit gut 45.000 Tennisplätzen und gut 1,4 Millionen in Vereinen organisierten Tennis-Sportlern.
Die Studie weist besonders auf die wirtschaftliche Rentabilität eines Padel-Courts im Vergleich zu der eines Tennisplatzes hin. Bis zu drei Padel-Courts passen auf die Fläche, die für einen offiziell für Wettkämpfe zugelassenen Tennisplatz passen. Da Padel zu viert gespielt wird, ist die Auslastung (sowohl personell wie auch finanziell) eines Padel-Courts deutlich höher als die eine Tennis-Courts. So eröffnet die Integration von Padel-Courts in eine bestehende Tennisanlage Tennisclubs nicht nur die Option, neue Mitglieder zu bekommen, sondern auch die Ertragslage spürbar zu verbessern.

 

Autor: Christian Bonk

Padel bewegt Westfalen

Gemeinsam aktiv werden und Spaß an der Bewegung haben. Unter diesem Motto ging das besondere Padelangebot der padelBOX im November an den Start. Padel verbindet – denn nicht nur das gesellige Spiel macht Padel bei uns so beliebt, vor allem der hohe Spaßfaktor trägt einen großen Teil dazu bei.

Das Phänomen von mangelnder Bewegung im Alltag ist allseits bekannt und wurde nochmals durch Corona bestärkt. Auch die Inflation und Energiekrise sind nicht förderlich, diesem gesellschaftlichen Problem entgegenzuwirken. So will die padelBOX mit seinem Padel-Sportprogramm, vor allem für Kinder und Jugendliche einen Ausgleich schaffen.

Das Padelangebot vor Ort

padelKIDS: Spaß an der Bewegung – so lautet die Devise des Sportprogramms speziell für Kinder und Jugendliche.
Der Padeltreff: Wenn du auch einmal Lust hast in die Padelwelt einzutauchen, dann nutze die Chance des kostenlosen Padelschnupper-Bewegungsprogramms, ob als Erwachsener oder Kind. Und mache deine ersten Schritte auf dem Padel Court.
Der Padeltreff findet in der padelBOX Werne jeden Samstag von 12 bis 14 Uhr statt und zur selben Zeit jeden Sonntag in der padelBOX Ahlen.

Zwischenfazit zur Padel-Aktion

Wer hätte gedacht, dass das Spiel mit Schläger und Bälle auf einem Court eingegrenzt von vier Wänden, so viel Begeisterung auslösen kann? Mittlerweile hat die Trendsportart die Herzen von über 1.000 Padel-Begeisterten in der Region um Ahlen und Werne im Sturm erobert. Besonders bei den Kindern gilt Padel als „der neue, heiße Scheiß“. Nicht nur die Anfragen für Kindergeburtstage schnellen in die Höhe. Viel mehr dient Padel bei den Kindern als ideale Ergänzung zum Tennistraining.

Der Racketsport erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit, was sich auch bei den Platz-Buchungen bemerkbar macht – sie haben sich in den vergangenen Monaten mehr als verdoppelt. Die Trainingseinheiten mit bis zu 12 Teilnehmern sind regelmäßig ausgebucht.
Das Interesse grenzt sich nicht mehr nur auf den Raum Ahlen und Werne ein, mittlerweile hat die Padel-Aktion auch überregionalen Zulauf. Selbst weitere Fahrten schrecken die Padel-Fans nicht ab, um ausgiebige Einheiten auf den Padel Courts der Locations Ahlen und Werne zu absolvieren.

Du hast Lust auf ein kostenloses Padel-Schnuppertraining? Dann melde dich noch bis Ende Februar zum Padeltreff an!

Hier gelangst du zur Wochenübersicht der Location Werne.

Und die Wochenübersicht der Location Ahlen findest du hier.