(v. l. n. r.) Matthias Wunner, Chiara Kampschulte, Milla Blaschke, Johannes Lindmeyer und Team-Chefin Steffi Steible freuten sich über den Turniersieg.

PadelCity, der Deutsche Padel Verband und CUPRA haben in München ein Event der Superlative auf die Beine gestellt. In der Münchner Eissporthalle war vom 26. bis 30. Juni nicht nur die europäische Padel-Elite im Nationen-Cup vertreten. Es gab auch einen Aktionstag für Kids und Studenten, einen Netzwerkabend mit Prominenten der Padel-Szene, ein Promi-Turnier und jede Menge Gelegeheit fürs Netzwerken innerhalb der deutschen Padel-Szene.

Dazu hatte PadelCity in der Münchner Eissporthalle drei mobile, wettkampffähige Courts errichten lassen und Sitz- und Chill-Areas für mehrere Hundert Besucher vorbereitet.

Im Mittelpunkt standen Padel-Turnier mit internationalen Teams aus acht europäischen Ländern, die gegeneinander antraten, um den Wochenend-Champion zu ermitteln. Die National-Teams spielten jeweils ein Damen- und ein Herren-Match, die in die Wertung eingingen. Am Final-Sonntag trafen die Nationalteams aus Deutschland und Polen gegeneinander an. In einem äußerst spannenden Damen-Match unterlagen Milla Blaschke und Chiara Kampschulte ihren polnischen Konkurrentinnen sehr knapp in einem packenden Match. Im Anschluss stellten die Deutschen Meister Johannes Lindmeyer und Matthias Wunner ihre derzeitige Top-Form unter Beweis und gewannen ihr Match gegen die polnische Auswahl in zwei glatten Sätzen. Der Finalsieg ging durch die bessere Punktbilanz an die deutsche Auswahl.

Spektakuläres Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm des Events war ausgelegt für Menschen aller Altersgruppen. Dazu gehören beispielsweise Spiele mit Social Media- Stars wie Isabell Schneider alias HoneyPuu, Daniel Abt und Neven Subotic, die auf dem Padel-Court gegen Sportgrößen wie Tommy Haas, Pascal Stenzel, Gonzalo Castro und den Weltmeister-Basketballtrainer Gordon Herbert antreten sowie Matches mit Spielern verschiedener bayerischer Fußballclubs (u.a. FC Bayern, TSV 1860 München, Unterhaching, Greuther Fürth). Die Moderation der Einzel-Events übernahm Sportkommentator Marco Hagemann. Kinder hatten die Gelegenheit, ihre Sportidole hautnah zu erleben. Darüber hinaus gab es einen Business Cup und eine Party für Studierende und den Padel-Nachwuchs. Das komplette Turnier- und Rahmenprogramm, war für Besucher kostenlos.

Weitere Partner der PadelCity European Championship – neben CUPRA – sind HanseMerkur, Babolat und Resi Padel. Jonathan Sierck, Co-Gründer und Geschäftsführer PadelCity: „Im Sportjahr 24 wollen wir Padelfans und Interessierten etwas ganz Besonderes bieten. Erstmals richten wir eine eigene European Championship aus, was ohne die starken Partner an unserer Seite, allen voran CUPRA, aber auch HanseMerkur, Babolat und Resi Padel nicht möglich gewesen wäre. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das Event in Deutschland etablieren und damit einen weiteren Beitrag dazu leisten können, den Padel-Sport hierzulande bekannter und populärer zu machen.“

Giuseppe Fiordispina, Leiter Marketing CUPRA & SEAT Deutschland im Vorfeld des Events: „Padel ist noch ziemlich neu, kommt aus Spanien nach Deutschland, erfreut sich wachsender Beliebtheit und ist eine unglaublich dynamische Sportart – dies alles passt perfekt zu CUPRA. Wir unterstützen Padel von Beginn an auf sehr vielen Ebenen: Verband, Platzanlagen, Athlet:innen, Turniere und vieles mehr. Wir wollten nicht irgendwo aufspringen, sondern – typisch CUPRA – die Challenge annehmen und etwas Neues groß machen. Insofern freuen wir uns, dass wir PadelCity bei ihrem European Championship unterstützen können und sind überzeugt, dass es fantastische fünf Tage in München werden.“

 

Autor: Christian Bonk

Deutsche Teams für die FIP-EM auf Sardinien steht fest

Während in den vergangenen zwei Wochen noch Qualifikationsmatches für die Teilnahme an der FIP-Padel-Europameisterschaft ausgetragen worden sind, hat der Deutsche Padel Verband nun die Kader für die Damen- und Herren-Wettbewerbe bekannt gegeben. Wie hier bereits angekündigt findet die diesjähige Padel Europameisterschaft vom 22. bis zum 28. Juli auf Sardinien in der Padelhochburg Cagliari statt. Je 16 Damen- und Herren-Teams spielen in diesem mit Spannung erwarteten Turnier um die europäische Padel-Krone. Hier die für Deutschland nominierten Mannschaften:

EM Kader Padel DamenEM Kader Padel Herren

Je acht Damen und Herren treten in Cagliari für Deutschland bei der EM an.

Der DPV Sportdirektor Jonas Messerschmidt freut sich auf das EM-Turnier und rechnet sich für seine Teams gute Platzierungen aus: “Wir freuen uns, mit den nominierten Spieler/-innen schlagkräftige Teams für Deutschland aufbieten zu können. Wir sind uns sicher die aktuell besten Spieler-/innen im deutschen Padelsport in den Wettkampf zu schicken und mit diesen absolut konkurrenzfähig zu sein. Die Nominierungen waren nicht einfach, teilweise Wimpernschlag-Entscheidungen, da das Niveau über die letzten Jahre und insbesondere im letzten Jahr deutlich gestiegen und die Spitze näher zusammengerückt ist. Wir freuen uns auf spannende Spiele bei der EM, insbesondere auf die mit deutscher Beteiligung.“

500er Padel-Turnier in Starnberg großer Erfolg

Am vergangenen Wochenende fand in Starnberg ein CUPRA Padel-Turnier der Kategorie 500 statt. 52 Teilnehmer umfasste das Turnier-Tableau und es wurden einen Damen-, eine Herren- und eine Mixed-Konkurrenz ausgespielt. Bei den Damen sicherten sich Lana Büttner and Timea Guibe den Turniersieg. Die Herrenkonkurrenz entschieden Aureli Cortada Sans and Sebastián Burbano für sich. Im Mixed-Wettbewerb ließen Fabian Scheckenbach and Celina Ermann alle übrigen Teilnehmer-Paarungen hinter sich. Die Veranstaltung war sehr gut besucht hat einmal mehr dazu beigetragen, Starnberg als etablierten Padel-Stützpunkt zu präsentieren.

 

Autor: Christian Bonk

 

FIP-Qualifikation für die Padel-Europameisterschaft in Italien

Die Schweizer Damen und die ungarische Damennationalmannschaft sichern sich ihre EM-Teilnahme neben zehn bereits feststehenden Teams aus vorherigen Qualifikationsturnierten. Damit stehen die FIP European Padel Championships Qualifiers nach einem Qualifikationsturnier in Norwegen fest. Die EM-Teilnehmer-Teams treten mit je einer sechsköpfigen Damenmannschaft und einer Herrenmannschaft bei der EM an, die vom 22. bis 28. Juli in Italien stattfindet. Bei den Herrenmannschaften erfolgte die Qualifikation Portugals nach den ersten beiden Tagen des Qualifikationsturniers. Ebenfalls qualifizierten sich die Schweiz (3:0 gegen Bulgarien), Monaco (3:0 gegen die Türkei), Kroatien mit einem Sieg über Litauen und Ungarn (3:0 gegen Montenegro) und Österreich mit einem knappen Sie über Gastgeber Norwegen.  Somit sind für die Endrunde folgende 16 Herren-Teams am Start:

  • Spanien
  • Italien
  • Frankreich
  • Schweden
  • Belgien
  • Großbritannien
  • Deutschland
  • Polen
  • Dänemark
  • Niederlande
  • Portugal
  • Schweiz
  • Monaco
  • Kroatien
  • Ungarn

Beim Qualifikationsturnier der Damen haben sich Estland, die Schweiz und Portugal qualifiziert, ebenfalls zur EM fahren die Damen-Teams aus Litauen (durch einen Sieg gegen Gastgeber Norwegen) und Polen sowie Ungarn. Daraus ergibt sich die folgende Teilnehmerliste für die Damen-EM:

  • Spanien
  • Frankreich
  • Italien
  • Schweden
  • Belgien
  • Dänemark
  • Niederlande
  • Deutschland
  • Finnland
  • Großbritannien
  • Estland
  • Litauen
  • Schweiz
  • Polen
  • Portugal
  • Ungarn

Gastgeber der diesjährigen FIP-Europameisterschaft ist Italien, das die EM vom 22. bis 28. Juli in Cagliari auf Sardinien ausrichtet. Italien ist ein strategisch wichtiges Land für das weltweite Wachstum von Padel als Wettkampfsport. Die sardinische Stadt Cagliari gilt als Padel-Hochburg, in der schon seit langer Zeit hochkarätige Turniere ausgetragen wurden, zuletzt ein FIP Platinum-Turnier sowie eines der CUPRA FIP Tour. Sardinien ist nach Ansicht der FIP ein hervorragender Standort für eine spannende EM 2024.

Jugendsichtung des Deutschen Padel Verbands

Drei Tage Nachwuchs-Sichtung, drei Tage Padel pur: So lautet das Fazit nach dem großen Jugendsichtungs-Turnier des DPV in Wallau.
Unter der Anleitung von Jugend-Nationalcoach Julio Gallardo nahmen über 40 Mädchen und Jungen an verschiedenen Trainingseinheiten teil, um ihre Padel-Technik und -Taktik zu verbessern. Sacha Thirion, Erik Trümpler, Nils Digel und Frank Cramer unterstützten Julio sowohl auf als auch abseits des Platzes tatkräftig. In der zweiten Event-Hälfte stand ein Turnier an, bei dem sich die Jugendlichen messen konnten.

Beeindruckend war, dass Jugendliche aus verschiedenen Teilen Deutschlands, darunter Berlin, Saarbrücken, Frankfurt, Mannheim, Düsseldorf, Köln, Karlsruhe, Stuttgart, Ravensburg, Straubing und München, den weiten Weg auf sich nahmen, um dabei zu sein. Während der Begrüßung stellte Banu Yaldiz, ehemalige Jugendleiterin und Vorständin, Bärbel Richter als neue kommissarisch gewählte Jugendleiterin und Vorständin vor. Banu ist seit dem 1. Mai als Geschäftsstellenleiterin im Süden beim DPV tätig und bleibt weiterhin hauptsächlich für die Jugend zuständig. Dieses Event war wirklich einzigartig. Noch nie zuvor hatten sich so viele begeisterte Padel-Jugendliche in solcher Zahl zusammengefunden.

Sichtung DPV

Toll besetztes CUPRA GPT 500er-Turnier in Starnberg

Am kommenden Wochenende (15. und 16. Juni) herrscht auf der Padel-Anlage der Tennispark Starnberg GmbH Hochbetrieb. Die Betreiber Richard von Rheinbaben und Alberto de Vicente y Chico richten ein CUPRA GPT 500er-Turnier aus. Gespielt werden eine Herren-Konkurrenz, ein Damenturnier und ein Mixed-Turnier. Die Matches beginnen am Turniersamstag um 10 Uhr und die Finale sind für den späten Sonntagnachmittag angesetzt.
Insgesamt haben sich für die drei Wettbewerbe 52 Spielerinnen und Spieler gemeldet, davon 8 Damenteams, 16 Herren-Teams und 8 Mixed-Paarungen. Es werden insgesamt 2.000 Euro Preisgeld ausgespielt, wobei bei den Damen und Herren Platz 1 mit 500 Euro dotiert sind. Die Zweitplatzierten nehmen 300 Euro mit nach Hause und für den 3. Platz gibt es 100 Euro Preisgeld und natürlich Ranglistenpunkte.

 

Autor: Christian Bonk

Hochklassiges 1000er Padel-Turnier in Ubstadt-Weiher am ersten Juni-Wochenende

Die CUPRA German Padel Tour (GPT) ist eine umfangreiche Turnier-Serie mit über 50 Turnieren in verschiedenen Kategorien, die auf Padel-Anlagen in ganz Deutschland ausgetragen werden. Am ersten Juni-Wochenende gastierte die GPT in Ubstadt-Weiher bei Karlsruhe und verwandelt den Gärtner Sportpark in ein Padel-Dorado. Die Sportanlage bietet Rückschlag-Sportlern drei Indoor- und drei Outdoor-Padelcourts. Dazu Fünf Tennis-Hallenplätze sowie elf Sandplätze unter freiem Himmel und zwei Badminton-Courts.
Da das Turnier als „1000er“ klassifiziert war und insgesamt 4.000 Euro Preisgeld zu gewinnen waren, zeigten sich die Wettbewerbe sehr stark besetzt. Die Turniere der CUPRA German Padel Tour werden vom Deutschen Tennis Bund (DTB) organisiert und jeweils mit den Betreibern der Anlagen durchgeführt. Im Vorfeld hatte DTB-Vorstand Peter Mayer zu dieser hochkarätigen Veranstaltung eingeladen:

„Gemeinsam mit unserem Medialisierungs- und Kommunikationspartner SPONTENT schaffen wir mit der CUPRA German Padel Tour (GPT) ein attraktives Angebot für ambitionierte Spitzensportler. Daneben entwickelt sich ein breites Turnier-Angebot. Damit Padel in der Breite wächst, wollen wir in allen Regionen Deutschlands Werbung für diesen tollen Sport machen. Auch in Baden können Besucherinnen und Besucher Padel hautnah live erleben – beim Zuschauen oder beim Spielen auf dem Mitmach-Court. Wir freuen uns auf die erste große Padel-Party der Tour im Süden Deutschlands, die durch unseren Titelpartner CUPRA sowie durch weitere Partner wie Certina und unseren offiziellen Ballpartner HEAD aufgewertet wird.“

Tolles Padel-Wochenende mit über 600 Besuchern

Den Turnierauftakt gestalteten die Damen am Samstag des Turnierwochenendes. Victoria Kurz und Denise Höfer, die seit langen zu den besten Damen-Paaren in Deutschland gehören, dominierten das dünn besetzte Teilnehmerinnen-Feld und konnten mit einem klaren 6:1 und 6:2 gegen Luciana Renic und Estrella Parejo Ramos das Turnier ohne allzu große Gegenwehr für sich entscheiden.

Bei den Herren fand sich die spanische Paarung Guillem Figuerola und Joel Olivera Palos auf der Meldeliste und die Spanier traten als Favoriten beim Turnier an. Joel wird gerade als 206. Der FIP-Weltrangliste geführt, sein Partner Guillem Figuerola als 209. des internationalen Rankings der Top-Spieler. Im Viertelfinale zeigten zunächst die Deutschen Ranglisten-Spieler Johannes Lindmeyer und Matthias Wunner mit einem 6:4 und 6:1 gegen Tim Nowotny und Sebastian Burbano ihre starke Form in der laufenden Saison. Die spanischen Favoriten ließen Frederick Bott und Tobias Rauch kaum eine Chance und sicherten sich mit einem stets ungefährdeten 6:2 und 6:2 das Halbfinale. Auf der anderen Seite des Turnier-Tableaus fuhren Nick Merten und Patrick Mayer ein klares 6:2 und 6:3 gegen Leopold und Javier Arcas ein. Die Routiniers Daniel Lingen und Vincent Jülich warfen mit einem eindrucksvollen 6:0 und 6:1 Max Fütterer und Josua Reinle aus dem Turnier.

Trotz ihrer guten Form hatten Lindmeyer und Wunner im Halbfinale gegen Guillem Figuerola und Joel Olivera Palos mit 6:2 und 6:3 ganz klar das Nachsehen; das zweite Halbfinale war deutlich umkämpfter, doch am Ende konnten Nick Merten und Patrick Mayer sich knapp gegen Daniel Lingen und Vincent Jülich mit 7:5 und 7:5 durchsetzen. Im Finale schließlich bestätigten die Spanier Guillem Figuerola und Joel Olivera Palos ihre Favoritenrolle mit 6:3 und 6:3 und ließen Nick Merten und Patrick Mayer keine echte Chance.

Neben dem Wettbewerb der 1000er-Kategorie hatten aber auch weniger erfahrene Padelleros die Möglichkeit, sich beim 100er-Wettbewerb zu messen. Im 100er-Turnier konnten Amateur-Turnierspieler zeigen, was sie mit dem Padel-Racket draufhaben. Völligen Padel-Neulingen stand der sogenannte „Mitmach-Court“ zur Verfügung, um selbst einmal das Spiel zwischen den Glaswänden zu erleben. Die Veranstalter zählten über 600 Zuschauer an den beiden Turniertagen und haben mit dem Event einmal mehr Werbung für Padel als attraktiven Wettkampfsport gemacht.

Die nächsten Stationen der CUPRA German Padel Tour versprechen ebenfalls hochklassige Matches und bieten Zuschauern wie Padel-Interessierten die Möglichkeit, Padel als Wettkampfsport hautnah zu erleben und auch selbst zum Racket zu greifen.

Autor: Christian Bonk

Padel begeistert immer mehr Profi-Fußballer

Bekanntermaßen sind Fußballer durch das enorme Ballgefühl, das sie durch ihre fußballerische Fertigkeit mitbringen, auch in Rückschlagsportarten schnell heimisch. Vor allem Padel hat es vielen Fußballern absolut angetan, wie immer wieder in der Presse zu lesen, zu hören und zu sehen ist. So gilt bereits seit Jahren Erfolgs-Coach Jürgen Klopp als absoluter Padel-Fan. Nicht nur, dass er in eine Padelanlage in Berlin (Padel FC Berlin) investiert hat, die sein Sohn betreibt. WILSON hat Jürgen Klopp sogar eine eigenen Ausstattungslinie gewidmet inklusive Schläger, Tasche und Textilien. Nach eigener Aussage trainiert Jürgen Klopp mehrmals wöchentlich und will sein Niveau in den nächsten Monaten spürbar verbessern. Dazu gehörte vor drei Wochen beispielsweise eine Trainingseinheit mit dem Ausnahme-Trainer Hernan Flores. Der einst zu den besten 20 Spielern der Welt gehörte und in seiner eigenen Akademie in Spanien immer wieder Top-Profis zu Gast hat. Bestes Beispiel: Der derzeitige Top-Star der Padel Weltelite Juan Lebron. Jürgen Klopp und Hernan Flores sind sich darin einig, dass Padel in Deutschland gerade erst begonnen hat und dass schon in wenigen Jahren niemand mehr auf die Frage „Kennen Sie Padel?“ mit Schulterzucken oder Ruderbewegungen reagiert.

Padel & Fußball – eine perfekte Symbiose

Nicht nur Jürgen Klopp ist der Padel-Leidenschaft erlegen. Auch Bayern-Keeper Manuel Neuer greift regelmäßig zum Padel-Racket. Und auch Lionel Messi und Christian Ronaldo sind regelmäßig auf Padel-Courts zu finden. Über das Engagement von Robert Lewandowski, der ein eigenen Team zu hochkarätigen Turnieren schickt, hatten wir bereits berichtet.

Auch Ex-Bayern-Coach Hansi Flick ist offenbar davon überzeugt, dass Padel in Deutschland eine echte Zukunft hat. Bereits seit einigen Jahren ist er beteiligt an der Padel-Company „Padel City, die bereits mehrere Standorte in Deutschland betreibt und nach wie vor auf Expansionskurs ist.

Auch beim BVB hat sich Padel als Trainings-Alternative zum herkömmlichen Training auf dem Fußballplatz etabliert, zumindest als Team-Building Maßnahme. So berichtete unlängst die Frankfurter Rundschau, dass sich die Profis von Borussia Dortmund regelmäßig auf Padel-Anlagen tummeln, um durch die enorme Dynamik beim Padel die generelle Beweglichkeit zu schulen. Der „BVB-Padel-Botschafter“ ist kein geringerer als Mats Hummels, der immer wieder auf seinen Social-Kanälen mit dem Padel-Racket zu sehen ist, unlängst auch in München bei einem Match mit Thomas Müller.

Auch beim amtierenden Deutschen-Fußballmeister gibt es Padel Talente

Padel ist verwurzelt in Argentinien und Spanien. So ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Fußballprofis aus Spanien mit Padel quasi groß geworden sind. Ein Paradebeispiel ist Alejandro Grimaldo, der Weltklasse-Links-Verteidiger bei Bayer Leverkusen, dem deutschen Sensations-Team der Saison 2024. Alejandro spielt regelmäßig, wenn er im Urlaub ist und schätzt am Padel neben der Schnelligkeit vor allem die Tatsache, dass das Spiel zu viert perfekt dazu geeignet ist, um mit Freunden einen chilligen und spannenden Sport zu treiben. In einem kurzen Video auf der Bayer Leverkusen Webseite ist er „in action“ zu sehen.

 

Fazit: Die Liste der prominenten Fußballer oder Ex-Fußballer, die sich für Padel begeistern, wäre noch viel länger, wir werden auf diesem Kanal immer wieder darüber berichten, wenn Fußball-Stars zu Padelleros werden. Auf jeden Fall ist die Begeisterung der Fußballer für Padel ein wichtiges Indiz für das enorme Potenzial, das Padel in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern noch hat.

Autor: Christian Bonk

FIP Senioren-Padel-Weltmeisterschaft in Alicante: Patrick Rafter für Australien am Start

Die diesjährige Padel Senioren WM in Alicante war ein riesiges Sport-Spektakel mit über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 31 Nationen. Auch Australien hatte ein Team gesendet und zwar eines mit äußerts prominenter Beteiligung. Die Ex-Tennislegende und ehemalige Nummer 1 der ATP Weltrangliste Patrick Rafter trat im Landestrikot Australiens für sein Team an. In seiner äußerst erfolgreichen Tennis-Karriere war er vom 26. Juli 1999 bis zum 1. August 1999 eine Woche lang die Nummer 1 der Tennis-Herren-Weltrangliste. Der Serve-and-Volley-Spezialist konnte 1997 und 1998 die US Open für sich entscheiden, weitere größte Erfolge waren zwei Wimbledon-Finale in 2000 und 2001. Rafter war auch als Doppelspieler sehr erfolgreich und konnte 1999 unter anderem den Doppelwettbewerb bei seinem Heim-Grand Slam in Melbourne an der Seite von Jonas Björkmann für sich entscheiden.

Pat Rafter ist seit Jahren leidenschaftlicher Padel-Spieler und einer der wichtigsten Botschafter des Trendsports in seiner australischen Heimat. In einem kurzen Interview spricht er über seine Leidenschaft für Padel und den Siegeszug von Padel in Down Under. Auch mit 51 Jahren hat Pat Rafter seine Champion-Mentalität nicht verloren: Nachdem er Anfang des Jahres zwei Turniere gespielt hatte (FIP RISE Australian Open und FIP Promotion Melbourne), setzte der Australier sein Abenteuer mit der australischen Mannschaft bei den FIP Seniors fort und trat bei den Padel-Weltmeisterschaften in La Nucía (Alicante) an. Am Rande des Turniers beantwortet der ehemalige Superstar drei Fragen zu seiner Padel-Leidenschaft.

Pat, wie ist es, heute Padel zu spielen, nachdem man ein Top-Tennisspieler war?

Pat Rafter: „Es ist eine andere Disziplin und genau deshalb mag ich sie. Eine neue Herausforderung mit viel Spaß und bei mir mit großer Lust dazuzulernen. Auch wenn ich jetzt 51 bin versuche ich Tag für Tag, besser zu werden und meine Technik zu optimieren. Zu den großen Unterschieden gehört natürlich auch die Tatsache, dass man immer einen Partner auf dem Platz hat. Beim Padel ist es so, als würde man Schach mit Gegnern spielen, man muss versuchen, sie auszutricksen und eine bessere Strategie durchzusetzen.“

Wie siehst Du die Zukunft von Padel in Australien?

„Padel in Australien wächst, es ist ein noch bedächtiger, aber stetiger Prozess. Wir müssen als Botschafter die Verbreitung weiter unterstützen und viele Menschen für diesen faszinierenden Sport begeistern. Und wer weiß, vielleicht schaffen wir es in zehn Jahren, Spanien zu schlagen!“

Wie hast du diesen gigantischen Teamwettbewerb erlebt?

„Am meisten habe ich bei den Spaniern zugeschaut, die sind wirklich sehr gut. Aber ich habe aus anderen Nationen, die bei den FIP Seniors World Padel Championships gespielt haben, sehr starke Spieler gesehen. Man lernt immer etwas, indem man ihnen beim Spielen zusieht. Und im Allgemeinen habe ich bei diesem außergewöhnlichen Turnier wie diesem das Gefühl des Teamzusammenhalts sehr genossen. Ich mag meine Teamkollegen und mit ihnen zusammen zu sein und zusammen zu spielen. Es war sehr aufregend für mich und ich habe eine Menge gelernt“.

Info: Die Ergebnisse der diesjährigen FIP Seniors World Padel Championships bestätigten eine Erwartung und überraschten mit einer kleinen Sensation. Während die Spanier bei den Frauen ihren Weltmeistertitel bestätigten, setze sich in einem packenden Finale bei den Herren Argentinien als Weltmeisterteam durch. Damit haben Spanien und Argentinien einmal mehr ihre Vormachtstellung im weltweiten Padel untermauert.

 

Autor: Christian Bonk

FIP Senioren-Padel-Weltmeisterschaft in Alicante

Seit Montag dieser Woche findet die dritte Ausgabe der FIP Seniors World Padel in Nucia bei Alicante statt. FIP-Präsident Luigi Carraro fand emotionale Worte bei seiner Eröffnungsrede: „Ihr seid diejenigen, die Padel in der Welt großartig gemacht haben“. 31 Teams aus aller Welt kämpfen in den Altersklassen +35, +40, +45, +50 und +55 um die diesjährigen Weltmeistertitel in ihrer Alterskategorie im Damen- und Herren-Wettbewerb. „Bei der dritten Ausgabe der FIP Seniors World Padel Championships hier zu sein, ist großartig“, so Luigi Carraro weiter bei seiner Begrüßung der 600 Athleten aus 31 Nationen. „Die enorme Begeisterung schon in den Qualifikationsturnieren im Vorfeld zeigt, dass Padel in der Welt angekommen ist.“

Ausgetragen wird das riesige Turnier in Nucia, das in unmittelbarer Nähe der spanischen Hafenstadt Alicante gelegen ist. Der Austragungsmodus, der sich in den letzten Jahren etabliert hat, ist als reiner Teamwettbewerb ausgelegt. Zu einem Nationalteam sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren gehört je ein Paar aus den Altersklassen +35, +40, +45, +50 und +55. Eine Partie besteht also aus fünf Matches, so dass es kein Unentschieden gibt. Gespielt werden zwei Gewinnsätze, wobei der entscheidende dritte Satz sowohl bei den Damen wie auch bei den Herren als vollwertiger Satz, nicht als Match-Tiebrak gespielt zu spielen ist.

Spannende Vorrundenspiele mit deutscher Beteiligung

Im Verlauf der Woche haben die deutschen Damen in der Gruppenphase den zweiten Platz belegt und sich für das Hauptfeld und den Wettbewerb um die Plätze 8 – 14 qualifiziert. Nach einem Sieg über das chilenische Team steht nun die Partie gegen das britische Nationalteam an.

Die deutschen Herren mussten sich in der Vorrunde dem Team aus Schweden geschlagen geben und spielen nun um die Plätze 9 – 16 und haben im Folge-Match gegen die belgische Auswahl verloren. Die weiteren Vorrunden-Ergebnisse: Argentinien schlägt Dänemark; Frankreich siegt gegen Uruguay und Italien erweist sich stärker als Australien, das mit der ehemaligen Tennislegende Pat Rafter zum Turnier angereist waren. Spanien zeigte sich beim Match gegen die USA haushoch überlegen, mit jeweils 3:2 setzen sich Belgien gegen Portugal und Chile gegen Brasilien durch.

In der Spitzengruppe ist bei den Damen das spanische Team auf Erfolgskurs, was die Auswahl mit einem beeindruckenden 4:1 gegen Argentinien in der Gruppenphase unter Beweis stellte. Ebenfalls im Halbfinale sind die Teams aus den Niederlanden, Frankreich und Italien.

Katrin Bäcker, die amtierende Europameisterin bei den Damen +40, ist auch in Alicante für die deutsche Auswahl am Start. Wir hatten sie zwischen den Wettkämpfen am Telefon und sie berichtete von der perfekten Organisation und dem tollen Spirit der Veranstaltung: „600 Padel-Athleten, die alle in einem Spieler-Hotel untergebracht sind, das ist der totale Wahnsinn. Die Stimmung ist hervorragend und man sieht ständig bekannte Gesichter aus vielen Ländern. Vor allem, dass in diesem Jahr 31 Nationen Teams geschickt haben, macht dies WM zu etwas ganz Besonderem“.

Das kommende Finalwochenende verspricht spannende Matches

Die neuesten Platzierungen unter den Titelanwärtern meldet die FIP am heutigen Morgen: Der Titel der FIP-Senioren-Padel-Weltmeisterschaft ist nun sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen auf vier Teams beschränkt. Zwei Nationalmannschaften sind noch im Rennen um das Double: der zweimalige Titelverteidiger Spanien und Frankreich. Aber es gibt noch vier weitere Verbände, die träumen: die Niederlande und Italien bei den Frauen, Schweden und Argentinien bei den Männern.

Jede Menge Bilder von dieser fantastischen Veranstaltung zeigt die Federación C.Valenciana auf Ihrer Webseite.

Autor: Christian Bonk

Top-besetztes Padel-Turnier der 500er Kategorie in Werne by DTB

Das erste 500er Turnier der diesjährigen Turnierserie CUPRA German Padel-Tour fand am 9. und 10. März in Werne statt. Die 500er Kategorie der GPT ist die dritthöchste Turnier-Kategorie dieser Serie nach den vier 1000er-Turnieren und den GPT-Finals, die im Herbst in Dortmund stattfinden.
Für das Turnier auf der Anlage der padelBOX Werne waren sowohl in der Damenkonkurrenz wie auch bei den Herren Preisgelder von 500,- Euro für die Siegerpaare, 300,- Euro für die Zweitplatzierten und 100,- Euro für den dritten Rang zu gewinnen. Gespielt wurde im typischen Tour-Modus Best-of-3 Sätze und unter Anwendung der Golden-Point-Regel. Für die Damen-Konkurrenz hatten in Werne vier Paare eingecheckt und starteten den Wettbewerb quasi im Halbfinale. Bei den Herren bestand das Teilnehmerfeld aus 12 Teams, wobei die vier gesetzten Paarungen nicht durch die Qualifikation mussten, sondern in Runde eins ins Turniergeschehen eingriffen.

Hier die Gewinnerteams, die sich neben dem Preisgeld auch über wertvolle Punkte fürs Ranking freuen konnten, das für die Finals im Herbst in Dortmund relevant ist:

Damen:

  1. Platz: Silke van den Berg & Lena Hemker
  2. Platz: Alissa Schmidt & Allison Hautcolas
  3. Platz: Carmen Escorial & Estefania Padilla

Herren:

Die nächsten Turniere der CUPRA GPT finden finden vom 19. bis 21. April in Frankfurt (Anmeldung) und 31. Mai bis 2. Juni (Anmeldung) in Karlsruhe statt.

Darüber hinaus gibt es noch spannende News von der Padel-Weltorganisation FIP:

Profi-Turnier-Serie macht halt in Acapulco und Puerto Cabello (Venezuela)

Nach Riad und Doha gastiert die Profi-Serie Premier Padel in Mittel- und Südamerika. Für den von der Internationalen Padel Federation dominierten Weltprofi-Circuit werden zwei Turniere in Südamerika weitere Impulse dazu liefern, Padel weltweit bekannter zu machen. Acapulco (18.-24. März) und Puerto Cabello (25.-31.) sind neue Turnier-Standorte auf dem Tourplan der FIP. FIP Präsident Luigi Carraro: „Die heutige Ankündigung des ersten Premier-Padel-Turniers in Venezuela begeistert mich. Ich danke vor allem Turnierdirektor Pablo Velazco, der für die Spieler ein professionell organisiertes Turnier auf die Beine stellen wird. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erreichung unseres Ziels, Padel zu einem globalen Sport zu machen.“

 

Autor: Christian Bonk

Premier Padel gastiert mit Profiturnier in Doha

In der ausklingenden Woche ging es hoch her im Weltklasse-Padel-Sport. Der Weltverband FIP hat nach dem ersten Turnier in Riad in Katars Hauptstadt Doha das zweite Weltklasseturnier der diesjährigen Top-Liga „Premier Padel“ veranstaltet. Die Endspiele finden am heutigen Freitag in Doha statt. Wer sich die Endspiele live anschauen möchte, findet sie auf dem Live-Channel von Redbull TV, Replays werden auf dem Youtube-Channel der Premier Padel-Liga vorgehalten. Hauptsponsor des Events ist der Telekommunikationskonzern Ooredoo mit Stammsitz in Doha. Die FIP hatte in der letzten Saison ein Agreement mit dem bisherigen Weltverband WPT geschlossen und ab dieser Saison die Federführung der Premier-Padel Liga inne. Es wurde unlängst ein offizieller Tour-Tour-Kalender veröffentlicht (siehe unten), in dem auch schon das Weltklasse-Turnier in Düsseldorf angekündigt ist, das vom 16. bis 22. September 2024 die Padel-Weltelite nach Deutschland holt.

Spannende erste Runden in Katar lassen die Favoriten bangen

Am zweiten Turniertag in Katar zeigten Gemma Triay und Claudia Fernandez ihre Klasse mit einem ungefährdeten 6:2, 6:0 gegen das französische Paar Collombon/Ginier Barbier. Die ebenfalls stark aufspielenden „Martita“ Ortega und Veronica Virseda zeigten ihre herausragende Form gegen das Paar Castillon/Piltcher mit einem 6:4, 6:2. Außerdem verloren Osoro/Goenaga gegen Arruabarrena/Casali lediglich ein Spiel.

Juan Lebron und Ale Galan zeigten mit einem eindeutigen 6:3, 6:3 gegen Daniel Windahl und José Solano Marmolejo in einer Stunde und neun Minuten, dass sie in dieser Saison nichts anbrennen lassen wollen. Ebenso erfolgreich präsentierten sich Stupaczuk/Di Nenno mit einem 6:2, 6:3 gegen das Paar Jofre/Hernandez. Das Duo Gonzalez/Chingotto siegte 6:4, 6:3 gegen das argentinische Paar Libaak und Augsburger, Belasteguin/Capra bewiesen ihre starke Form mit einem 7:6, 6:3 gegen die Melendez-Brüder.

Dritter und vierter Turniertag mit echten Überraschungen

Mit einem echten Überraschungscoup brachten Mike Yanguas und Javi Garrido das Turnier-Tableau am dritten Tag von Doha ins Wanken. Nach zwei Stunden und 57 Minuten hartem Kampf warfen die Zehntplatzierten der Setzliste im Achtelfinale die Könige von Riad und derzeitig weltbesten Padel-Athleten Juan Lebron und Ale Galan mit einem spektakulären 6:7, 7:6, 6:4 aus dem Rennen und zeigten damit eindrucksvoll ihre Ambitionen für die laufende Saison.

Bei den Damen behaupteten Paula Josemaria und Ari Sanchez im Gegensatz zum Herrenwettbewerb ihre Favoriten-Rolle mit nur einem Satzverlust bisher; sie besiegten das Paar Ana Caterina Nogueira und Beatriz Caldera an Turniertag drei mit 7:6, 6:0.

Auch der vierte Turniertag brachte eine handfeste Überraschung. Alejandra Salazar und Tamara Icardo, die Nummer fünf der Meldeliste, setzten sich in einem hochklassigen Match gegen Delfi Brea und Bea Gonzalez mit 2:6, 7:5 und 6:1 durch.

Turnierkalender prall gefüllt – RedBull-TV überträgt alle Turniere

Premier Padel ist die offizielle Profi-Tour der Padel-Professionals bei den Damen und bei den Herren. In der Saison 2024 werden das ganze Jahr über 25 Turniere in 18 Ländern auf 5 Kontinenten stattfinden. Die Profi-Liga will mit der Ausweitung des Turnierkalenders auf mehrere Kontinente dazu beitragen, Padel wrund um den Globus noch bekannter zu machen. Die Saison startete bereits am 26. Februar mit dem „Riyadh P1“ in Saudi-Arabien gefolgt vom hier beschriebenen Major in Katar. Die nächsten Veranstaltungen sind die Premier Padel-Turniere in Mexiko und Venezuela, bevor die Tour dann sie im April und Mai nach Brüssel und Andalusien kommt. Der Saisonabschluss findet mit den Tour Finals vom 18. bis 22. Dezember 2024 in Barcelona statt.

Premier Padel Turnierkalender 2024

Autor: Christian Bonk

Lust auf offizielle Padel-Matches? So nimmst Du 2024 am Spielbetrieb in Deutschland teil

Die Zahlen der aktiv Padel Spielenden gehen in Deutschland nach wie vor steil nach oben. Auf vielen Padel-Anlagen richten die Betreiber verschiedenste Turnier-Formate aus, bei denen es in der Hauptsache um den reinen Padel-Spaß geht. Wer Interesse daran hat, auch mal um Rankings, Punkte und offizielle Titel zu spielen, wird beim Deutschen Padel-Verband (DPV) fündig. Nach wie vor ist der Deutsche Padel-Verband federführend, was die Organisation sowohl des Ligabetriebes wie auch des nationalen Rankings über RankedIn angeht.

Hier können sich Spieler einerseits mit einer Lizenz (wir berichteten von zwei Jahren darüber) als Alleinspieler oder Paare registrieren. Für eine Jahresgebühr (365 Tage gültig) von 45 Euro ist diese Registrierung über die Webseite des Deutschen Padel-Verbandes unkompliziert möglich. Alternativ kannst Du Dich auch direkt beim Onlineportal RankedIn für den Spielbetrieb in Deutschland registrieren. Neben der Jahresregistrierung gibt es, beispielsweise für Urlauber oder Spielerinnen und Spieler, die nur einmal schnuppern möchten, auch eine Wochenregistrierung zum Preis von 15 Euro, um beispielsweise ausschließlich an einem speziellen Turnier teilzunehmen. Sobald Du registriert bist und dein erstes „offizielles“ Match gespielt hast, bist Du in RankedIn gelistet und mit deiner Punktzahl Teil der deutschen Rangliste.

Umfangreicher Turnierkalender des DPV veröffentlicht

Jetzt stellt sich natürlich noch die Frage nach punktrelevanten Turnieren. Dazu hat der DPV unlängst den Turnierkalender der CUPRA German Padel Series veröffentlicht, dazu heißt es offiziell: Neben den hochklassigen Turnieren der 1000er-Kategorie stehen in diesem Jahr vier “Grand Slams” der 1500er-Kategorie für die nationale und internationale Elite auf dem Programm. Gemeinsam mit dem CUPRA German Masters Finale zum Abschluss bietet der Turnier-Kalender des Deutschen Padel-Verbands (DPV) ein Jahr voll mit sportlichen Highlights im weltweiten Trendsport Nummer eins. “Rund 450 GPS-Turniere im vergangenen Jahr haben gezeigt, wie erfolgreich und attraktiv die GPS für alle Spiel- und Altersklassen ist”, sagt der DPV-Vorsitzende Christian Böhnke. „Mit der 50er-Kategorie haben wir den Einstieg in diesem Jahr noch einfacher gemacht, dazu gibt es mit den 1500ern vier herausragende Turniere mit einem Preisgeld, das auch internationale Top-SpielerInnen nach Deutschland locken wird.“
Übrigens: Die CUPRA GPS ist die einzige Turnierserie, die tatsächlich Punkte für das nationale Ranking vergibt, das der DPV über eine Anerkennung als führender Verband durch den Internationalen Weltverbandes (FIP) verfügt. Der finalisierte Turnierkalender mit allen Turnieren ist hier einsehbar.

TIPP der Redaktion: Solltest du dir nicht sicher sein, welche Turnier-Kategorie deinem Leistungsniveau entspricht, so gilt folgende Faustregel: Wenn Du erst eine Handvoll Mal auf dem Court warst und keine fundierten Tenniskenntnisse mitbringst, bist Du in den Turnierkategorien 50 und 100 gut aufgehoben. Hast Du schon Padel-Spaß-Turniere gespielt und/oder verfügst über eine sichere Tennis-Technik, dürftest Du bei einem 250er Turnier nicht gleich alle Bälle um die Ohren bekommen. Die 500er bis 1500er Turniere sind eher Spielerinnen und Spielern vorbehalten, die sicher, routiniert und mit einer längeren Praxiserfahrung Padel spielen. Zum Schnuppern gibt’s jetzt auch neu die GPS 50er Turniere, die man ganz ohne Lizenz spielen kann.

Ligabetrieb im Deutschen Padel-Verband: Mannschaftsmeldung hat begonnen

Derzeit organisiert der DPV einen Ligabetrieb mit 1. und 2. Bundesliga sowie in diesem Jahr erstmalig einer Regionalliga, der alle Teams zugeordnet sind, die nicht mindestens in der 2. Bundesliga spielen (sofern sich genügend Teams melden). Gespielt wird in den Altersklassen Damen, Herren, Damen 35, Herren 35, Damen 45, Herren 45 und Herren 55. Dabei gilt: Wer im Kalenderjahr 2024 das passende Alter erreicht, ist für die entsprechende Klasse. Spielberechtigt sind alle Standorte des DPV mit ihren Mitgliedern und Kunden. Die SpielerInnen benötigen an den Spieltagen eine gültige DPV-Lizenz die bei RankedIn beantragt und bezahlt wird. (siehe oben).

Mannschaften können grundsätzlich alle DPV-Standorte melden, unabhängig davon, ob sie einen Club betreiben oder nicht. Das betrifft also alle Padel-Anlagen, die eine Mitgliedschaft im DPV vorweisen können. Alternativ können unter Umständen auch Tennisclubs Mannschaften melden, sofern sie bereits über Padel-Courts auf ihrer Anlage verfügen oder die Planung für Courts und eine entsprechende Erweiterung des Clubangebots bereits angelaufen sind.

Eine Mannschaft wird vom Anmeldenden nach dessen Einschätzung namentlich und der Spielstärke entsprechend beginnend mit der Nummer 1 (die beste/der beste Spieler/in) gemeldet. An den Spieltagen spielen drei Paarungen, die sich nach ihrer Platzierung in der Meldeliste zusammensetzen. Das System lehnt sich an das Prozedere beim Tennis an: Ob du im ersten, im zweiten oder im dritten Doppel spielst, hängt von der Quersumme der Rankings in der Meldeliste ab, die niedrigste Quersumme spielt das Einser-Doppel. Bei Quersummen-Gleichstand dürfen die Doppel beliebig als Doppel eins, zwei oder drei eingesetzt werden. Wenn zwei Teams gegeneinander antreten, wird zuerst das Doppel 3 gespielt, dann Doppel 2 und Doppel 1. Der Heimverein ist für die Ausstattung des Spieltages mit Bällen, Spielberichten und Getränken verantwortlich.

Spielbetrieb: Auf längere Tage einstellen und große Teams melden

In allen Ligen gibt es in der Gruppenphase Spieltage, an denen vier Teams jeweils jedes gegen jedes antreten. Das kann zu sehr langen und kräftezehrenden Spieltagen führen. Allerdings dürfen die Aufstellungen in den Partien variieren, was die Besetzung mit Spielern angeht. Die beiden Sieger-Teams der Gruppenphase kommen dann in die Auf-oder Abstiegsrunde und spielen an einem weiteren Turnierwochenende um die Titel zum Deutschen Meister. In den Bundesliegen spielen die Gruppen Dritten und Gruppenvierten an einem separaten Turniertag in der Abstiegsrunde.

Meldegebühr pro Mannschaft:

BL pro Team 160,- Euro für Gruppenphase und Auf- und Abstiegsrunde.
2.BL pro Team 60,- Euro für die Gruppenphase plus weitere 100,- Euro, wenn die Auf- oder Abstiegsrunde gespielt wird.
RL pro Team 60,- Euro für die Gruppenphase plus weitere 100,- Euro, wenn die Aufstiegsrunde erreicht wird.

Die Meldephase beginnt am 1. März und endet am 10. April, die namentliche Mannschaftsmeldung erfolgt zwischen dem 25. April und dem 10. Mai.
Am 25. Mai beginnt der Spielbetrieb der Saison 2024. Alle weiteren Informationen erteilt der DPV auf Anfrage. Die Ausschreibung inklusive Terminkalender für die Liga-Spiele ist hier downloadbar.

 

Autor: Christian Bonk